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Sprüche über Schwäche

733 Sprüche — Seite 6

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Mit Bitten herrscht die Frau und mit Befehl der Mann: Die eine, wenn sie will, der andere, wenn er kann.

    François de la Rochefoucauld

  2. Es ist doch unter aller Menschenwürde, krank und abhängig zu sein.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  3. Wo Ärzte und Apotheker fehlen, da sterben die Leute an Altersschwäche.

  4. Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit.

    William Hazlitt

  5. Wohnst du neben einem Lahmen, so wirst du hinken lernen.

    Plutarch

  6. Die geistige Unterwerfung beginnt mit der Übernahme der Fragestellung

    Friedrich Georg Jünger

  7. Ohne Frauen würde es weder Tag noch Nacht.

  8. Sollte es wirklich einmal zu einem Kampf zwischen den Geschlechtern kommen, dann werden die Frauen siegen, weil die Männer die Frauen mehr lieben als die Frauen die Männer.

    August Strindberg

  9. Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.

    Charles Caleb Colton

  10. Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos

    Sigmund Freud

  11. Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft.

    Wilhelm Busch

  12. In dem Augenblick, in dem die Liebe ihr Alles gibt, macht sie zugleich bankrott.

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Manche Laster lassen im Alter nach, andere werden ärger.

    Erasmus von Rotterdam

  14. Ohne Grundsätze ist der Mensch wie ein Schiff ohne Steuer und Kompass, das von jedem Winde hin und her getrieben wird.

    Samuel Smiles

  15. Alle menschlichen Verfehlungen sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe.

    Alfred Adler

  16. Die Bürokratie ist ein gigantischer Mechanismus, der von Zwergen bedient wird.

    Honoré de Balzac

  17. Je zahlreicher also die Beamten sind, desto schwächer ist die Regierung.

    Jean-Jacques Rousseau

  18. Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile. Zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel Alkohol, den man sonst getrunken hätte.

    André Gide

  19. Extreme Idealisten sind immer Feiglinge. Sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.

    Jakob Bosshart

  20. Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.

    Charles-Louis de Montesquieu