gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Schwäche

700 Sprüche — Seite 34

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Sage niemals an der Theaterkasse dass du nicht gut hörst, denn dann bekommst du einen Platz zugewiesen, wo du auch nichts siehst.

    Kin Hubbard

  2. Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.

    Oliver Goldsmith

  3. Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  4. Die guten und die schlechten, die Fähigen und die Unfähigen sind der Spiegel, in welchem wir uns im Laufe eines langen Lebens langsam kennenlernen.

    August Pauly

  5. Menschenspreu wird vom Wind der Mode leicht bewegt.

    August Pauly

  6. Was schlechte Richter sind, können wir an uns selbst lernen, wenn wir die Vergehen unserer Kinder strafen.

    August Pauly

  7. Eitelkeit ist eine untreue Dienerin. Sie macht ihren Herrn um soviel kleiner, als sie ihn größer zu machen vorgibt.

    August Pauly

  8. Auch an der Spitze der wissenschaftlichen Armee marschieren Tamboure, d.h. Leute niedrigen Grades, welche Lärm machen.

    August Pauly

  9. Ruhevoll werden und begehrungslos, die Welt verstehen und über ihre Schwächen lächeln, das ist dein Glück, alte Seele!

    August Pauly

  10. Das Leben mäßigt uns immer, mäßigt uns so lange, bis wir als stille Leute mit idealen Leichengesichtern bedürfnislos in unseren Särgen liegen.

    August Pauly

  11. Lieber ohne Logik sein als ohne Gefühle.

    Charlotte Bronté

  12. Je wertloser der Mann ist, um so weniger Achtung hat er vor Frauen.

    Theresa Keiter

  13. Wer an allem rüttelt, dringt in nichts ein.

    Theresa Keiter

  14. Wer unter allen Umständen Duldung zeigt, ist entweder ein Dummkopf oder ein Heuchler. Als ersteren können wir ihn nur bemitleiden, als letzterer aber verdient er, dass ihm jeder rechtschaffene Mensch …

    Heinrich Martin

  15. Erbärmliche Charaktere finden ihren Stolz, in Gegenwart eines Menschen, der ihnen Wohltaten erwiesen, gebeugt.

    Heinrich Martin

  16. Der Mangel an Geist und Lebenskraft Erstickt im Menschen den Lebenssaft.

    Heinrich Martin

  17. Der Mensch bleibt schwach bei aller Weisheit, die nur zu oft der Stimmung unterliegt; denn stets kommt eine neue Torheit, wenn kaum die alte ist besiegt.

    Heinrich Martin

  18. Schwachheit ist die Mutter der Kraft.

    Heinrich Martin

  19. Die vornehme Seele hämmert den Schmerz zu Gold; der Schwächling nörgelt, schimpft oder verkümmert und kommt nicht drüber hinweg

    Friedrich Lienhard

  20. Du kannst niemanden unterdrücken, ohne selbst unten zu bleiben

    Booker T. Washington