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Sprüche über Schwäche

700 Sprüche — Seite 24

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Die einzige Möglichkeit eine Versuchung loszuwerden, ist ihr nachzugeben.

    Oscar Wilde

  2. Ein Mensch ohne Geld ist wie ein Wolf ohne Zähne.

  3. Das meiste Unglück kommt auf die Rechnung unserer eigenen Schwäche.

  4. Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.

    Jean-Baptiste Molière

  5. Das Böse entsteht immer dort, wo die Liebe nicht mehr ausreicht.

    Christian Johann Heinrich Heine

  6. Vergebung ist das erste Zeichen von Altersschwäche.

  7. Du trinkst das erste Glas, das zweite Glas trinkt das erste Glas, das dritte Glas trinkt dich.

  8. Jeder Feind hat eine Schwachstelle! Wenn man diese erkennt, kann man diesen auch vernichten!

  9. Der Hagestolze hat das Unglück, dass ihm niemand seine Fehler frei sagt, der Ehemann hat dies Glück.

    Jean Paul

  10. Die Bestimmung unseres Lebens ist nicht der Erfolg, sondern heroisches Versagen.

    Robert Louis Stevenson

  11. In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.

    Sören Kierkegaard

  12. Seit die Vergangenheit aufgehört hat, ihr Licht auf die Zukunft zu werfen, irrt der menschliche Geist in der Finsternis.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  13. Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist noch stark genug, dir zu schaden

  14. Besser in der Hölle herrschen, als im Himmel dienen.

    John Milton

  15. Nackt, nass und hungrig werden wir geboren. Danach wird es nur noch schlimmer

  16. Der Mensch zerfällt in zwei Teile. Einen männlichen, der nicht denken will, und einen weiblichen, der nicht denken kann.

    Kurt Tucholsky

  17. Wenn man früher unfähig war, wurde man Fotograf; heute wird man Abgeordneter.

    Guy de Maupassant

  18. Wenn man sich beim Leben allzusehr auf die Finger sieht, lebt man nicht mehr. Der Blick schafft sich dann das, was er sucht, und man wird zu dem, was zu sein man sich einredet.

    André Gide

  19. Ein Feigling vergibt nie.

    Laurence Sterne

  20. Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

    Thomas Alva Edison