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Sprüche über Schwäche

700 Sprüche — Seite 4

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Mißtrauen ist ein Zeichen von Schwäche.

    Mahatma Gandhi

  2. Ein Nein aus tiefster Überzeugung ist besser und grösser als ein Ja, das nur gesagt wird, um zu gefallen oder um Schwierigkeiten zu vermeiden.

    Mahatma Gandhi

  3. Wer nur zurück schaut kann nicht sehen, was auf ihn zukommt.

    Konfuzius

  4. Der alte Grundsatz ´Auge um Auge´ macht schließlich alle blind

    Martin Luther King

  5. Wer sich stets zuviel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.

    Friedrich Nietzsche

  6. Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist. Wenn nicht, beginne dort, wo du eine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.

    Nicolaus Machiavelli

  7. Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen

    Konrad Adenauer

  8. Jeder Mensch ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.

    Mark Twain

  9. Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.

    Friedrich Nietzsche

  10. Lesen soll man nur dann, wenn die Quelle der eigenen Gedanken stockt, was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall sein wird.

    Arthur Schopenhauer

  11. Ein Mensch kann sich durch seine Zunge zerstören.

  12. Die Betrunkenen denken nicht ihre eigenen Gedanken.

  13. Wenn ein Künstler seine herrlichen Gaben versäuft und verludert, nennt man's geniales Leben, der Schreiner, der seinen Hobel vertrinkt, ist dagegen ein Lump.

    Emil Gött

  14. Gehorchen mag, wer nicht zu herrschen weiß.

    William Shakespeare

  15. Das Gedächtnis mancher Menschen ist wie ein Sieb, weil ihre Gedanken nicht groß genug sind, um darin haften zu bleiben.

    John Knittel

  16. Wer kein Ungemach ertragen kann, ist nicht zu großen Dingen berufen.

  17. Die Regierung bringt es fertig, dass man sich winzig und erbärmlich vorkommt und einige Zeit braucht, bis man das Selbstgefühl wiedergewonnen hat.

    John Steinbeck

  18. Wer Phantasie hat aber kein Wissen, der hat Flügel aber keine Beine.

    Joseph Joubert

  19. In dem Augenblick, in dem die Liebe ihr Alles gibt, macht sie zugleich bankrott.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Mit Neid bedecken viele ihre Blöße

    Richard von Schaukal