Mai Sprüche
3269 Sprüche — Seite 41
Unbeständig ist eine Frau, die zu lieben aufhört; leichtfertig, die schon einen andern liebt; flatterhaft, die nicht weiß, ob sie liebt und wen sie liebt; gleichgültig, die nichts liebt.
— Jean de la Bruyère
Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.
— Christian Johann Heinrich Heine
In der Schule der Welt wie in der Schule der Liebe muss mann alsbald mit der Ausübung dessen, was man zu lernen gedenkt, den Anfang machen.
— Jean-Jacques Rousseau
Ich habe noch nie gelesen, dass einer verlassen worden sei, welcher gern Werke der Nächstenliebe ausgeübt hat
— Hieronymus
Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.
Unser Leben heißt Liebe, und nicht mehr lieben heißt nicht mehr leben.
— George Sand
Manche Menschen sind so von sich erfüllt, dass sie noch in der Verliebtheit Wege finden, sich statt mit der Person, die sie lieben, mit ihrer Leidenschaft zu beschäftigen
— François de la Rochefoucauld
Schwach ist die Liebe, die mit dem Schwinden der Hoffnung selber schwindet oder gar erlischt.
— Bernhard von Clairvaux
Jede Liebe verzehnfacht jede Kraft… Dieses Besitzergreifen, zu zweien, einer neuen Wahrheit macht der Besitz doppelt sicher, den Begriff doppelt klar.
— Bertha Freifrau von Suttner
Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu.
— Johannes Trojan
Eine Frau liebt oder hasst; ein Drittes ist schwerlich denkbar.
— Publius Syrus
Ein Verliebter ist ein Mann, der liebenswerter sein möchte, als er ist. Darum sind alle Verliebten lächerlich.
— Nicolas Chamfort
Bei einer liebenden Frau hat die Vernunft nur wenig zu sagen.
— John Knittel
Die Liebe ist der Triumph der Einbildungskraft über die Intelligenz.
— H. L. Mencken
Deine Worte sind meine Nahrung, dein Atem mein Wein. Du bedeutest mir alles.
— Sarah Bernhardt
Der schlechten Welt Adieu sagen und im Paradies auf einer Lotusblüte sitzen, so träumt, wer liebt.
Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue
— Carl Ludwig Schleich
Es gibt keine ehrlichere Liebe als die Liebe zur Nahrung.
— George Bernard Shaw
Liebe ist eine Frucht, die immer Saison hat, und jeder kann davon pflücken, soviel er will.
— Mutter Theresa
Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.
— Anatole France
Ein kleiner Zorn stärkt die Liebe
— Karl Friedrich Wilhelm Wander
Einst träumten wir, wir wären einander fremd. Wir wachen auf und erkennen, dass wir uns lieb haben
— Rabindranath Tagore
Liebe, lüge und sei hübsch! Denn morgen müssen wir sterben.
— James Joyce
Die Welt ist immer so wie du: Ein Lächeln, und sie lacht dir zu, ein wenig Trotz, ein wenig Zorn und statt der Rose blüht der Dorn
— Simon Dach
Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist den Thaler nicht wert
Das Reden tut dem Menschen gut; wenn man es nämlich selber tut ...
— Wilhelm Busch
Sie gehen hin unter Tränen und tragen den Samen zur Aussaat. Sie kommen wieder mit Jubel und bringen ihre Garben ein.
Die Erde ist ein Himmel, wenn man Friede sucht, recht tut und wenig wünscht.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Man muss etwas zu wünschen übrig haben, um nicht vor lauter Glück unglücklich zu sein.
— Baltasar Gracián y Morales
Wer sich viel über Undankbarkeit beschwert, ist ein Taugenichts, der niemals aus Menschlichkeit, sondern aus Eigennutz anderen gedient hat.
— Heinrich von Kleist
Die beste Möglichkeit Dankbarkeit auszudrücken ist es, Wissen und Hilfe, wann immer möglich, anderen zuteil werden zu lassen.
Dankbarkeit ist eine gar wunderliche Pflanze: Sobald man ihr Wachstum erzwingen will, verdorrt sie
— Jeremias Gotthelf
Für ein Herz, das sich der Dankbarkeit nicht entschlagen kann, ist es das größte Missgeschick, Menschen verpflichtet zu sein, die es verachten muss.
— Konrad Jakobs
Mancher rauft den toten Löwen beim Bart, der ihn lebend nicht ansehen durfte.
Es schlägt nicht immer ein, wenn es donnert
Eine Krähe sitzt gern bei der anderen.
Wenn die Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen.
St. Paulus klar, gutes Jahr - bringt er Wind, regnet's geschwind. (14. Jan.)
Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29. April) uns gelind. (02. April)
Disteln und Dornen stehen sehr, falsche Zungen noch viel mehr.