Mai Sprüche
3269 Sprüche — Seite 18
Sagen zu können, wie man liebt, heißt wenig lieben
— Francesco Petrarca
Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)
Ein Herz muß dann und wann an seinem Glück sich laben, es muß der Liebe viel und etwas Frohsinn haben.
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
— Wilhelm Raabe
Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.
Die erste Liebe, die ins Herz einzieht, ist die letzte, die aus dem Gedächtnis schwindet.
— Jean Antoine Petit-Senn
Wie du in die Welt liebst, liebt sie dich zurück. Und das Leben ist dankbar.
— Prentice Mulford
Denn von Gottes hoher Liebe Ist nicht menschliche verschieden; Beide sind nur Güte, Hoffnung, Glauben, Stärke, Freude, Frieden.
— Richard Ritter Kralik von Meyrswalden
Solange man liebt, solange man lebt, solange man strebt und Liebe gibt, ist’s Leben auch lebenswert
— Klaus Groth
Süß sind Tränen, die die Liebe trocknet.
Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.
— Jeremias Gotthelf
Man liebt viel stärker, wenn man eine Freude zu machen vorhat, als eine Stunde darauf, wenn man sie gemacht hat.
— Jean Paul
Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.
— Guy de Maupassant
Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen
Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!
Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswürdig gefunden.
— Ludwig Börne
Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt sich eine Laune, ungezähmter wirkt die Leidenschaft, und so verletzen wir am ersten die, die wir am zärtesten lieben.
— Johann Wolfgang von Goethe
Man weiß, wen man verlässt, aber man weiß nicht, wen man findet
Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.
Liebe mich wenig, aber liebe mich lang
— Karl Friedrich Wilhelm Wander
Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.
Liebe hat die Eigenart, nicht vernünftig sein zu können
— Józef Ignacy Kraszewski
Die Liebe ist der Dichtung Stern, Die Liebe ist des Lebens Kern, Und wer die Lieb' hat ausgesungen, Der hat die Ewigkeit errungen.
— Friedrich Rückert
Freundschaft ist Liebe ohne deren Flügel
— Lord Byron
Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen
— Theodor W. Adorno
Eine erbärmliche Liebe, die man an der Leine und im Zaum halten muss
— Józef Ignacy Kraszewski
Liebe ist kein Pensum, das man absolviert, sondern ein Anruf an die schöpferischen Möglichkeiten des Herzens.
— Ralph Waldo Emerson
Tadelt man, dass wir uns lieben, dürfen wir uns nicht betrüben: Tadel ist von keiner Kraft. Andern Dingen mag das gelten, kein Missbilligen, kein Schelten, macht die Liebe tadelhaft.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind
— Berthold Auerbach
Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)
Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer sich nicht freut an Kleinigkeiten ist ärmlich dran zu allen Zeiten, er sieht oft, wie Herr Wieland spricht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.
— Aloys Blumauer
Für mich stellen Liebe und Mitgefühl eine allgemeine, eine universelle Religion dar
— Dalai Lama
Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)
Was ist das Leben ohne Liebesglanz?
— Friedrich von Schiller
Freundschaft macht mehr glückliche Familien als Liebe
Liebe bleibt die goldne Leiter, drauf das Herz zum Himmel steigt.
— Franz Emanuel August Geibel
Lieben heißt, jemandem Gutes tun wollen.
— Thomas von Aquin
Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)
Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.
— Otto von Leixner