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Mai Sprüche

3375 Sprüche — Seite 69

  1. Unendliches verdankt die Welt den Müttern.

    Johan Peter Uz

  2. Dank fordern für längst erwiesene Dienste? Erpressung!

    Otto Weiss

  3. Wer nicht Undank leiden kann, ist der Welt ein unnützer Mann.

    Georg Rollenhagen

  4. Dankbarkeit ist eine schöne Tugend, zieret das Alter und die Jugend; wen man undankbar nennen kann, dem hängen aller Laster an.

    Georg Rollenhagen

  5. Einige Leute murren immer, weil Rosen Dornen haben; ich bin dankbar, dass Dornen Rosen haben.

    Alphonse Karr

  6. Später Dank und späte Freuden gleichen der Wintersonne: sie wärmen wenig und wecken müde Kräfte

    Theodor Toeche-Mittler

  7. In Hoffnung schwört Ihr treuere Gelübde, als Ihr in Dank sie einlöst.

    Theodor Toeche-Mittler

  8. Ich lege meinen Kopf in deinen Schoß, aus welchem ich hervorgegangen bin, und danke dir für mein Leben. Dein Kind.

    Paula Modersohn-Becker

  9. Wer ein Wohltat nicht mit Dankbarkeit vergilt, trübt selbst die Quelle sich, die ihm den Durst gestillt.

    Friedrich Julius Hammer

  10. Erwarte keine Dankbarkeit, wenn du einem Menschen Gutes tust, denn du hast seine Schwächen aufgezeigt.

    Kin Hubbard

  11. Dank ist eine seltene Gabe des selten gütigen Schicksals; aber an den steilen Höhen des Geschäftslebens, in seinen Morästen und Einöden muss man nie nach ihr botanisieren, sonst bringt man nur wunde F …

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  12. Tränen der Dankbarkeit sind stumme Boten, die an die Himmelspforte der Vergeltung klopfen, und sie bleibt ihnen nicht verschlossen.

    Ludwig Bechstein

  13. Es kann kein Mensch dem andern etwas vollkommen recht machen, aber dankbar kann man doch sein. Und Dank ist ein Boden, auf dem die Freude gedeiht.

    Berthold Auerbach

  14. Die Dankbarkeit ist vor allen anderen Tugenden am meisten zu loben.

    Giovanni Boccaccio

  15. Wer dankt, bekommt immer mehr zum Danken.

    Hermann von Bezzel

  16. Die Wohltat ist eine stattliche Pflanze, ihre seltenste Blüte ist Dankbarkeit.

  17. Einfache Dankbarkeit, ohne eine Spur von Liebe, ist die einzige Gegengabe, die ein edles Gemüt für frühere Wohltaten erweisen kann.

    Oliver Goldsmith

  18. Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.

    Oliver Goldsmith

  19. Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.

    Miguel de Cervantes Saavedra

  20. Die Menschen haben auch Augenblicke, wo sie dankbar, anhänglich, ja aufopferungsfähig sind: wenn sie Gefälligkeiten fordern.

    Emanuel Wertheimer

  21. Ein guter Rat ist selten, Dankbarkeit dafür noch seltener.

  22. Dankbarkeit ist die zarte Pflanze, Dank ihre edle Frucht.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  23. Dankbarkeit ist eine schwere Last.

  24. Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  25. Ich weiß nicht, was so beseligt als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.

    August Pauly

  26. Dankbarkeit ist ein göttliches Gefühl, sie erfüllet das Herz, aber nicht bis zum Zerspringen, sie erwärmt es, aber nicht bis zum Fieber wie andere Gefühle.

    Charlotte Bronté

  27. In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.

    Celia Layton Thaxter

  28. Die Dankbarkeit der Völker ehrt nur die Toten, selten die Lebenden.

    Theresa Keiter

  29. Der mehr ist als seine physische Natur, wird den Kräften, die ihn haben bilden helfen, dankbar sein.

    Friedrich Paulsen

  30. Rechne sicher auf die Freundschaft, wenn dir Dankbarkeit den Freund schafft.

    Heinrich Martin

  31. Keinem muss man unangemessenen Dank schuldig sein, auch dem Besten nicht, wenn man mit sich selbst zufrieden bleiben will.

    Karoline Freiin von Wolzogen

  32. Besitzt man erst einmal die beste Kraft aller Kräfte: Dank auszuteilen sogar den Widerständen, die uns ja nur erzogen haben, so ist das Spiel gewonnen! Was von nun ab unser Innenreich trüben will, i …

    Friedrich Lienhard

  33. Tausendfach wird dem gegeben, tausendfach das Glück erneut, wer sich jeden Tag im Leben dankbar seiner Gaben freut.

    Julius Lohmeyer

  34. Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.

    Kuno Fischer

  35. Für beides danken, für das, was wir haben,und für das, was wir nicht brauchen.

    Christian Geyer

  36. Gott hat dir heute 86.400 Sekunden geschenkt. Hast du eine dazu verwendet, um "Danke" zu sagen?

    Sir Adolphus William Ward

  37. Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit

  38. So wie die Rosen blühen, so blühe auch dein Glück. Und wenn du Rosen siehst, so denk an mich zurück!

  39. Bei Vollmondschein und Becherklang ertönt so froh der Liedersang. Wer Vollmondschein nicht liebt und ehrt, ist auch den Sonnenschein nicht wert.

  40. Ein Esel sollte immer auf der Weide sein, denn wo er frißt, da wächst es, wo er sch-, da düngt er's, wo er seicht, da wässert er's und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.