Mai Sprüche
3375 Sprüche — Seite 69
Unendliches verdankt die Welt den Müttern.
— Johan Peter Uz
Dank fordern für längst erwiesene Dienste? Erpressung!
— Otto Weiss
Wer nicht Undank leiden kann, ist der Welt ein unnützer Mann.
— Georg Rollenhagen
Dankbarkeit ist eine schöne Tugend, zieret das Alter und die Jugend; wen man undankbar nennen kann, dem hängen aller Laster an.
— Georg Rollenhagen
Einige Leute murren immer, weil Rosen Dornen haben; ich bin dankbar, dass Dornen Rosen haben.
— Alphonse Karr
Später Dank und späte Freuden gleichen der Wintersonne: sie wärmen wenig und wecken müde Kräfte
— Theodor Toeche-Mittler
In Hoffnung schwört Ihr treuere Gelübde, als Ihr in Dank sie einlöst.
— Theodor Toeche-Mittler
Ich lege meinen Kopf in deinen Schoß, aus welchem ich hervorgegangen bin, und danke dir für mein Leben. Dein Kind.
— Paula Modersohn-Becker
Wer ein Wohltat nicht mit Dankbarkeit vergilt, trübt selbst die Quelle sich, die ihm den Durst gestillt.
— Friedrich Julius Hammer
Erwarte keine Dankbarkeit, wenn du einem Menschen Gutes tust, denn du hast seine Schwächen aufgezeigt.
— Kin Hubbard
Dank ist eine seltene Gabe des selten gütigen Schicksals; aber an den steilen Höhen des Geschäftslebens, in seinen Morästen und Einöden muss man nie nach ihr botanisieren, sonst bringt man nur wunde F …
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Tränen der Dankbarkeit sind stumme Boten, die an die Himmelspforte der Vergeltung klopfen, und sie bleibt ihnen nicht verschlossen.
— Ludwig Bechstein
Es kann kein Mensch dem andern etwas vollkommen recht machen, aber dankbar kann man doch sein. Und Dank ist ein Boden, auf dem die Freude gedeiht.
— Berthold Auerbach
Die Dankbarkeit ist vor allen anderen Tugenden am meisten zu loben.
— Giovanni Boccaccio
Wer dankt, bekommt immer mehr zum Danken.
— Hermann von Bezzel
Die Wohltat ist eine stattliche Pflanze, ihre seltenste Blüte ist Dankbarkeit.
Einfache Dankbarkeit, ohne eine Spur von Liebe, ist die einzige Gegengabe, die ein edles Gemüt für frühere Wohltaten erweisen kann.
— Oliver Goldsmith
Jedes Eingeständnis von Dankbarkeit ist ein demütigender Umstand.
— Oliver Goldsmith
Wohl dem, dem der Himmel ein Stück Brot beschert, wofür er keinem andern als dem Himmel selbst zu danken braucht.
— Miguel de Cervantes Saavedra
Die Menschen haben auch Augenblicke, wo sie dankbar, anhänglich, ja aufopferungsfähig sind: wenn sie Gefälligkeiten fordern.
— Emanuel Wertheimer
Ein guter Rat ist selten, Dankbarkeit dafür noch seltener.
Dankbarkeit ist die zarte Pflanze, Dank ihre edle Frucht.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Dankbarkeit ist eine schwere Last.
Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Ich weiß nicht, was so beseligt als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.
— August Pauly
Dankbarkeit ist ein göttliches Gefühl, sie erfüllet das Herz, aber nicht bis zum Zerspringen, sie erwärmt es, aber nicht bis zum Fieber wie andere Gefühle.
— Charlotte Bronté
In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer.
— Celia Layton Thaxter
Die Dankbarkeit der Völker ehrt nur die Toten, selten die Lebenden.
— Theresa Keiter
Der mehr ist als seine physische Natur, wird den Kräften, die ihn haben bilden helfen, dankbar sein.
— Friedrich Paulsen
Rechne sicher auf die Freundschaft, wenn dir Dankbarkeit den Freund schafft.
— Heinrich Martin
Keinem muss man unangemessenen Dank schuldig sein, auch dem Besten nicht, wenn man mit sich selbst zufrieden bleiben will.
— Karoline Freiin von Wolzogen
Besitzt man erst einmal die beste Kraft aller Kräfte: Dank auszuteilen sogar den Widerständen, die uns ja nur erzogen haben, so ist das Spiel gewonnen! Was von nun ab unser Innenreich trüben will, i …
— Friedrich Lienhard
Tausendfach wird dem gegeben, tausendfach das Glück erneut, wer sich jeden Tag im Leben dankbar seiner Gaben freut.
— Julius Lohmeyer
Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.
— Kuno Fischer
Für beides danken, für das, was wir haben,und für das, was wir nicht brauchen.
— Christian Geyer
Gott hat dir heute 86.400 Sekunden geschenkt. Hast du eine dazu verwendet, um "Danke" zu sagen?
— Sir Adolphus William Ward
Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit
So wie die Rosen blühen, so blühe auch dein Glück. Und wenn du Rosen siehst, so denk an mich zurück!
Bei Vollmondschein und Becherklang ertönt so froh der Liedersang. Wer Vollmondschein nicht liebt und ehrt, ist auch den Sonnenschein nicht wert.
Ein Esel sollte immer auf der Weide sein, denn wo er frißt, da wächst es, wo er sch-, da düngt er's, wo er seicht, da wässert er's und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.