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Mai Sprüche

3269 Sprüche — Seite 49

  1. Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)

  2. Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)

  3. Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. (17. Jan.)

  4. Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde. (03. März)

  5. So wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April. (13. April)

  6. Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. (23. April)

  7. Wer freit Nachbars Kind, der weiss, was er find.

  8. Jede sprossende Pflanze, die mit Düften sich füllt, trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.

    Franz Emanuel August Geibel

  9. Der Adler heckt keine Zeislein.

  10. Kein Vieh verbüßt Gewette.

  11. Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug.

  12. Seine Hühner legen Eier mit zwei Dottern.

  13. Alte Krähen sind schwer zu fangen.

  14. Die kleinen Krebse und Fische sind die besten, wenn man große nicht haben kann.

  15. Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln.

  16. Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.

    August von Kotzebue

  17. Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Wie hoch auch ein Vogel fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.

  19. Die Stimmung der äußeren Natur ist stets nur ein Spiegel unseres Gemüts.

    Peter Rosegger

  20. Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  21. Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.

    Marcus Tullius Cicero

  22. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  23. Sonne hat sich müd' gelaufen, spricht: »Nun lass ich's sein!« Geht zu Bett und schließt die Augen und schläft ruhig ein.

    Robert Reinick

  24. Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.

    Antoine de Rivarol

  25. Die Kraft der Natur steckt auch in dir.

  26. Das Huhn ist schlau und stellt sich dumm; beim Hahn, da ist es andersrum

  27. Geht die Sonne auf im Westen, lässt der Bauer seinen Kompass testen.

  28. Reinigt die Bäurin den Bauern die Pfeife, schmeckt der Tabak so komisch nach Seife!

  29. Ist der Bauer ständig umnebelt von Dampf wächst auf seinen Feldern sicher Hanf.

  30. Schraubt der Knecht am Traktor hin und her, gibt es bald wohl keinen Bauern mehr

  31. 2 Bauern gingen in den Wald, der Eine macht den Anderen kalt. Willst Du kalten Bauern seh'n, mußt Du in den Wald reingeh'n.

  32. Fährt der Bauer raus zum Jauchen, wird er nachts ein Deo brauchen

  33. Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.

    Alfred Edmund Brehm

  34. Ein guter Hirt schert die Schafe, schindet sie aber nicht.

    Jean Baptiste Colbert

  35. Kommt, lasst uns ausspazieren, zu hören durch den Wald die Vögel musizieren, dass Berg und Tal erschallt.

    Martin Opitz

  36. Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.

    Peter Hille

  37. Wenn der Mensch keine anderen Fähigkeiten hätte, außer Rosen zu ziehen, so wäre er dennoch vollkommen!

    William Wilkie Collins

  38. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig

  39. Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)

  40. Zu Philip und Jakobi Regen, bedeutet viel Erntesegen. (01. Mai)