Mai Sprüche
3375 Sprüche — Seite 47
Eigentlich geht im Prinzip alles, aber ohne Liebe geht nichts.
Es haut der Förster seine Föhren, es haut die Magd die Türe zu, es haut der Lehrer seine Gören, in meinem Herzen haust nur Du!
Liebe ist süß, wo Liebe erfolgt.
Ich vermag nicht einzusehen, wie man Demut ohne Liebe oder Liebe ohne Demut habe oder haben könne.
— Theresia von Avila
Wenn man alle Treue, Liebe, Huld und Zärtlichkeit der Eltern, Kinder, Ehegatten, Verwandten, Freunde und all derer, die einander Gutes tun, zusammengießen könnte, so wäre es kein Tröpflein gegen das M …
— Johann Albrecht Bengel
Liebe fordert letzte Beugung, und ich trau' dem dunklen Rufe. Noch im tiefen Graun der Zeugung fühl' ich Sehnsucht, ahn' ich Stufe.
— Hans Carossa
Liebe macht mehr Vergnügen als die Ehe. Romane sind auch unterhaltender als die Geschichte.
— Nicolas Chamfort
Ehrerweisung, die nicht aus der Liebe kommt, ist nicht Ehrung, sondern Schmeichelei.
— Bernhard von Clairvaux
Liebe ist Verzicht auf Widerstand, und Widerstand ist das Grundprinzip des Geistes. Deshalb vertragen sich Geist und Liebe so schlecht.
— Otto Flake
Ich kann nirgendwo die Liebe Gottes besser ablesen als im Kreuz... Da eröffnet er die Quelle, die mich freimacht von aller Schuld. Da ist eine Tür in den Himmel.
— Wilhelm Busch
Eine Mutter hat immer recht! Sie hat zuviel gelitten und geliebt, als dass es anders sein könnte...
— Hermann Sudermann
Die Liebe ist jene Flamme, welche die Götter den Sterblichen missgönnen, und die Eifersucht ist der fressende Geier, der den Diebstahl furchtbar rächt.
— Ludwig Börne
Stark ist, wer liebt
— Richard Ritter Kralik von Meyrswalden
Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.
— Christopher Marlowe
Im späteren Leben werdet Ihr Freunde haben, aber nie mehr werdet Ihr die unaussprechliche Liebe und Güte haben, die eine Mutter schenkt
— Thomas Babington Macaulay
Wer freien will, muss erst ausdienen
Fünfzig Jahre Eheleben fest vereint in Glück und Leid, immer nur das Beste geben, ist schon keine Kleinigkeit.
Neue Besen kehren gut
Das Gute, das man hat, nimmt man als selbstverständlich hin, nd von dem, was einem fehlt, macht man mehr, als man bei richtiger und dankbarer Betrachtung daraus machen sollte.
— Theodor Fontane
Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht. Die Quelle rinnt, und fragt nicht, wem sie rauscht. Die Blume blüht und fragt nicht, wer sie pflückt. O sorge, Freund, dass gleiches Tun dir glückt …
— Julius Sturm
Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins
— Seneca
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur
— Friedrich von Schiller
Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …
Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.
— Friedrich von Schiller
Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.
— Albrecht von Haller
Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.
— Emile Zola
Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.
— Friedrich von Bodenstedt
Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.
— Paul Cezanne
Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.
— Theodor Fontane
Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.
— Epikur
Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.
— William Wordsworth
Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.
Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.
Wo Frösche sind, da sind auch Störche.
Wer hat es den Läusen so bald gesagt?
An Romanus und Lupizinius die Sonne scheinen muss. (28. Feb.)
Wenn Jakobi tagt, werden die jungen Störche aus dem Nest gejagt. (25. Juli)
Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.
— Gottfried Keller
Die Ehe ist ein Zweikampf, der mit Ringen anfängt.
Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen.
— Wilhelm Busch