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Mai Sprüche

3269 Sprüche — Seite 34

  1. So vor fünfundzwanzig Jahren standet Ihr am Traualtar, und der Zukunft Tage waren Euch und andern noch nicht klar. Aber heut im Freundeskreise schaut Ihr zurück auf Eure Reise für das Ziel, das nic …

    Franz Grillparzer

  2. Wo Leidenschaft herrscht, da ist es, als ob die Pferde durchgingen; wo Liebe besteht, da ist es, als ob die Landschaft sich wiegte.

    Martin Kessel

  3. Ein Geschenk aus der Hand der Liebe: da darf es der Bettler mit dem Fürsten aufnehmen.

    August von Kotzebue

  4. Man male uns die Liebe, wie man will, sie verführt, oder sie ist es nicht.

    Jean-Jacques Rousseau

  5. Alle Leidenschaften lassen uns Fehler machen, aber die Liebe lässt uns die lächerlichsten begehen.

    François de la Rochefoucauld

  6. Die Liebe ist das größte Theaterstück des Lebens. Es unterscheidet sich von anderen Theaterstücken, dass in der Liebe diejenigen Stücke, in denen sich die Liebenden nicht bekommen, Lustspiele sind …

    Gottlieb Moritz Saphir

  7. In der Liebe fängt man mit Blumennamen an und hört mit Tiernamen auf.

    Eugène Labiche

  8. Denn die Liebe ist der Erkenntnis Ende; wo also die Erkenntnis aufhört, nämlich bei jenem Wirklichen selbst, das durch ein anderes erkannt wird, da kann die Liebe sogleich beginnen.

    Thomas von Aquin

  9. Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen.

    Friedrich Rückert

  10. ... die Liebe ist kein Kinderspiel, aber das schönste, tiefste und liebste Spiel des Lebens selber.

    Diotima

  11. Durch einen glücklichen Zufall kann ein Mann die Welt eine Zeitlang, aber dank der Liebe kann er sie für immer beherrschen.

    Laotse

  12. Wer ohne Neid, der ist auch ohne Liebe. Wer ohne Reu, der ist auch ohne Treu. Und dem nur wird die Sonne wolkenfrei, der aus dem Dunkel ringt mit heissem Triebe.

    Gottfried Keller

  13. Liebt euch und verzeiht euch kleine Schwachheiten und trachtet, dass euch die gegenseitige Liebe alles ersetzet!

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    Oscar Wilde

  15. Die Liebe macht blind für den geliebten Gegenstand.

    Plutarch

  16. Man liebt einen Menschen nicht alle Tage.

  17. Mutterliebe ist ein ehern Band, das ewig schmerzend bindet.

    Felix Dahn

  18. Kann eine von der Liebe bereitete Mahlzeit jemals unschmackhaft sein?

    Jean-Jacques Rousseau

  19. Es ist leicht jemanden zu lieben, den man zum ersten Mal gesehen hat. Aber es ist schwer jemanden zu vergessen, den man einmal geliebt hat!

  20. Nur die Liebe überbrückt die Kluft, die zwischen Sein und Nichtsein droht, dass wie gepflückter Blumenduft doch etwas überlebt den Tod.

    Friedrich von Bodenstedt

  21. Herr, nun ist es genug, nun nimm mich in Deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende.

  22. Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die zwei besten Ärzte

  23. Es kommt selten etwas Besseres nach.

  24. Wenn du im Herzen Frieden hast, wird die Hütte zum Palast.

  25. Besser ohne Abendbrot zu Bette geh'n, als mit Schulden aufzusteh'n.

  26. Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.

    Carl Hilty

  27. Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, dass er uns den Segen des Müßiggangs genommen und uns dafür den Fluch der Arbeit gewonnen hat.

    Mark Twain

  28. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  29. Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen, aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.

  30. Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.

    Fjodor M. Dostojewski

  31. Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weisser Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.

    Clemens Brentano

  32. Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.

    Publius Syrus

  33. Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

  34. Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen. Dafür halten sie länger.

  35. Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.

  36. Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.

  37. Wer ein Kamel liebt, muss sich mit seinen Höckern abfinden.

  38. Es sind die hübschen Vögel, die man in den Käfig sperrt

  39. Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche

  40. Vertreibe die Natur mit der Mistgabel - immer wieder wird sie zurückkehren.

    Horaz