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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 14

  1. Unsere lieben Toten sind nicht gestorben, sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein.

    — Ottokar Kernstock

  2. Wenn man mit einer jungen Dame vom Wetter redet, vermutet sie, dass man etwas ganz anderes im Sinn hat. Und meistens hat sie damit Recht!

    — Oscar Wilde

  3. Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.

  4. Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die größten haben gar keinen.

    — Arthur Schopenhauer

  5. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

    — Matthias Claudius

  6. Gib uns Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt.

    — Augustinus

  7. Herr, gib ihm die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm. Lass ihn ruhen in Frieden.

  8. Leben wir, so leben wir dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir darum leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

  9. Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  10. Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem …

    — Rainer Maria Rilke

  11. Die Zeit ist ein Augenblick. Unser Erdendasein wie unser Erdengang ein Fall durch Augenblicke.

    — Jean Paul

  12. Du hast gewirkt, du hast geschafft, bis ganz erlahmte Deine Kraft. Nun ruhen Deine fleissigen Hände, die immer gern für uns bereit, wir danken Dir's in Ewigkeit.

  13. Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

    — Iwan Turgenjew

  14. Zum Paradies mögen Engel dich geleiten, wo weder Schmerz ist noch Trauer, sondern Freude und Licht.

  15. Denn wir sind nur die Schale und das Blatt. Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht.

    — Rainer Maria Rilke

  16. Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, wo man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist

    — Gustave Flaubert

  17. Wir müssen nicht klagen, dass alles vergänglich sei. Das Vergänglichste, wenn es wahrhaft berührt, weckt in uns ein Unvergängliches.

    — Christian Friedrich Hebbel

  18. Kommt St. Lorenz mit heissem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch. (10. August)

  19. Wie das Wetter um Ägidi tut, bleibt's den ganzen Monat. (01. Sept.)

  20. Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.

    — Platon

  21. Ein reifer Apfel hängt nicht lang überm Weg

  22. Im Herbst verkauft man Obst, im Frühling - Medizin

  23. Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind

    — Friedrich von Schiller

  24. Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.

    — Friedrich von Schlegel

  25. Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.

    — Abraham a Sancta Clara

  26. Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  27. Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.

    — Friedrich von Bodenstedt

  28. Das ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen stehen.

    — Joseph Victor von Scheffel

  29. Immer Sonnenschein macht die Wüste

  30. Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.

    — John Locke

  31. Beim Betrachten der Natur werden die Gefühle geboren.

  32. Wenn der Magen voll ist, singen die Vögel und die Menschen lachen.

  33. Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  34. Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.

  35. Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.

    — Vergil

  36. Ein kalter Frühling bringt viel Regen

  37. Kräht der Bauer auf dem Mist, weißt du, dass er besoffen ist!

  38. Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

    — Seneca

  39. Frauen und Wind sind notwendige Übel.

  40. Heilige Mutter Erde, die Bäume und die ganze Natur sind Zeugen deines Denkens und Wirkens