Oktober Sprüche
1741 Sprüche — Seite 7
Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.
Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'
— Rudyard Kipling
Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.
— Friedrich von Schiller
Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt
— Demokrit
Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.
— Johann Nepomuk Nestroy
Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.
Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.
— Jens Peter Jacobsen
Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.
— Christoph A. Tiedge
Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.
— Ralph Waldo Emerson
Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.
— Jean-Baptiste Molière
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.
— Oscar Wilde
Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …
— Théophile Gautier
Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.
— Wilhelm Busch
Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.
— Wilhelm Busch
Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.
— Ralph Waldo Emerson
An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.
— Wilhelm Busch
Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.
— Vincent van Gogh
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)
Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)
Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.
— Reinhold Messner
Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.
— Victor-Marie Hugo
Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.
— Otto von Leixner
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.
An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.
— Edward Young
Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
— Wilhelm Raabe
Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.
Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.
— André Gide
Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich
— Christina I. von Schweden
Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.
Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)
Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien
— Christoph Martin Wieland