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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 39

  1. So ein Spinnentüchlein voll Regentropfen - wer macht das nach?

    — Christian Morgenstern

  2. Meine Leiden sind das Werk der Natur, mein Glück aber ist mein Werk.

    — Jean-Jacques Rousseau

  3. Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  4. So regnet es sich langsam ein, und immer kürzer wird der Tag und immer seltener der Sonnenschein. Ich sah am Waldrand gestern ein paar Rosen stehn. Gib mir die Hand und komm - wir wollen sie uns p …

    — Cäsar Flaischlen

  5. Sieh doch den Wettersturm am Himmel, sieh doch die Wolken um die Höhn! Ich aber sag: das geht vorüber, und auf den Abend wird es schön.

    — Cäsar Flaischlen

  6. Die nicht zivilisierte, unverdorbene Welt ist das beste Verjüngungsmittel.

    — Paul Gauguin

  7. Ein jeder Frühling ist neue Feier der großen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur.

    — Johann Joseph von Görres

  8. Auch an Dornen fehlt's wohl nicht, denk ich, wenn ich Rosen sehe. Rosen sind wohl in der Nähe, denk ich, wenn ein Dorn mich sticht.

    — Rupert Johann Hammerling

  9. Man kann einen Baum nicht nach der Güte seiner Blätter einschätzen, sondern nur nach der Güte seiner Früchte.

    — Giordano Bruno

  10. Auf jeden Grashalm fällt ein Tröpfchen Tau.

  11. Der Hund, dem man einen Maulkorb anlegt, bellt mit dem Hintern.

    — Christian Johann Heinrich Heine

  12. Gegen die Erde gibt es keinen Trost als den Sternenhimmel.

    — Jean Paul

  13. Nach einem unerbittlichen Naturgesetz fliegen dem Menschen die gebratenen Tauben nicht in den Mund.

    — Daniel Spitzer

  14. Die Unwissenheit ist eine Nacht ohne Mond und ohne Sterne!

  15. Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwarten, das nun länger nicht mehr zögern mag.

    — Matthias Claudius

  16. Frißt der Hund viel grünes Gras, gibt es bald von oben was.

  17. In alten Häusen fehlt es selten an Mäusen.

  18. Die Katze schmeichelt uns nicht, sie lässt sich von uns schmeicheln.

    — Antoine de Rivarol

  19. Über Rosen läßt sich dichten, in die Äpfel muß man beißen.

    — Karl Maria von Weber

  20. Niemand ist nur Individuum, das heißt ein Wesen, das mit der Geburt in die Welt tritt und mit dem Tod endet. Wie bei Einzelmenschen gibt es auch in den Familien Auf- und Abstieg. Genauso ist es in der …

    — John Knittel

  21. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewußtsein seiner selbst.

    — René Descartes

  22. Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas schönes und gutes in jedem Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern und ist im Grunde damit zu …

    — Vincent van Gogh

  23. Eine toten Löwen kann man leicht prügeln.

  24. Treibt's das Hähnchen allzu lange, fällt das Hühnchen von der Stange.

  25. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Hofhund: "Huch, es nieselt."

  26. Spielt die Dorfmusik zum Tanze, krümmt vor Schreck sich jede Pflanze.

  27. Schöne Äpfel sind auch wohl sauer.

  28. Einen bösen Ast soll man leiden des Baumes willen.

  29. Was der August nicht kocht, lässt der September ungebraten.

  30. Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.

  31. Viele Bächlein machen auch einen Strom.

  32. Wir wollen's an den Balken schreiben, wo's Geißen und Kälber nicht ablecken.

  33. Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.

  34. Krumme Bäume tragen so viel Obst als die geraden.

  35. Große Bäume tragen mehr Schatten als Früchte.

  36. Man ehrt den Baum des Schattens wegen.

  37. Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen.

  38. Man muss um e i n e s Baumes willen nicht gleich den ganzen Wald ausrotten.

  39. Bergab leite mich, bergauf schone mich, in der Ebene brauche mich, sagt das Pferd.

  40. Eine Biene ist so gut als eine Handvoll Fliegen.