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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 8

  1. Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!

  2. Eine milchende Kuh deckt den Tisch zu.

  3. Ließe die Katze das Mausen, so bliebe der Kater draußen.

  4. Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit

  5. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  6. Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.

    — Horatio Nelson

  7. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  8. Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.

  9. Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen

  10. Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.

  11. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    — Blaise Pascal

  12. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    — Paul Keller

  13. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  14. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  15. Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.

  16. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    — Henry David Thoreau

  17. Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)

  18. An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)

  19. Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)

  20. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    — Ovid

  21. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    — Gorch Fock

  22. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    — Christian Morgenstern

  23. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    — Christian Friedrich Hebbel

  24. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    — Christian Friedrich Hebbel

  25. Kommt Laurenzius daher, wächst das Korn nicht mehr. (10. August)

  26. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  27. Flüsse und Berge altern nicht.

  28. Wenn Matthäus freundlich schaut, man auf gutes Wetter baut. (21. Sept.)

  29. Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)

  30. Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)

  31. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  32. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  33. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  34. Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!

  35. Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen

  36. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  37. Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!

  38. Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit. (04. Nov.)

  39. Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!

  40. Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.