Oktober Sprüche
1741 Sprüche — Seite 11
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.
Lass einfach die Blume, die du in der Hand hältst, für diesen Moment deine Welt sein.
Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.
— Karl Friedrich Schinkel
Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen! Andere Menschen haben die Kraft, diese Engel wieder gehen zu lassen! Ihr seid ganz besondere Menschen: Ihr hattet die Gabe und die Kraft un …
— Arthur Schopenhauer
Wenn der Schmerz unter unserer Haut vibriert, wenn das Leben einen Teil verliert, wenn das Lachen nicht mehr möglich ist, der Grund ist, dass Du nicht mehr bei uns bist!
Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flücht'ger Gast im Erdenreich; Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
— Ludwig Uhland
Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.
— Novalis
Jedes Leben hinterlässt Spuren, die sich tief eingraben in die Seele derer, die bereit sind, die Spuren zu sehen und sie lesen zu lernen!
Was wir mit Dir verloren versteht so mancher nicht, nur die, die wirklich lieben wissen, wovon man spricht.
Du hast für mich gesorgt, geschafft, ja sehr oft über deine Kraft. Nun ruhe aus, du gutes Herz, wer dich gekannt, fühlt unseren Schmerz.
Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.
Der Tod bedeutet nichts anderes als Leben in rein geistigen, geläutertem, glückseligem Zustand, Befreiung der Seele vom erdenschweren Leid.
— Rudolf von Tavel
Der Tod nahm uns einen geliebten Menschen, doch leben wir in der Zuversicht, dass bei Gott diese Trennung nicht endgültig ist.
Der Adler fängt keine Mücken
Im Juni kühl und trocken gibt's was in die Milch zu brocken.
Gib auf Ägidius acht - er sagt dir, was der Monat macht! (01. Sept.)
Wie das Wetter am Magnustag, so es vier Wochen bleiben mag. (06. Sept.)
Grobe Säcke kann man nicht mit Seide nähen.
Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.
— Johann Wolfgang von Goethe
Rein wie das Täubchen, klar wie der Bach, fließe dein Leben ohn' Ungemach.
Es deutet die fallende Blüte dem Gärtner, dass die liebliche Frucht schwellend im Herbste gedeiht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Glück ist Regen, wenn es heiss ist, Glück ist Sonne nach dem Guss, Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst, Glück ist auch ein lieber Gruss.
— Clemens Brentano
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die funkelnden Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
— Wilhelm Raabe
Sieh nach dem Wetter, wenn du hinausgehst; sie dir die Gesichter der Menschen an, wenn du eintrittst.
Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter
Selbst die Ameise ist sechs Fuss hoch - an ihrem eigenen Fuss gemessen.
Die Natur beginnt immer von neuem mit den gleichen Dingen: den Jahren, den Tagen, den Stunden.
— Blaise Pascal
Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.
— Friedrich Nietzsche
Es ist ein schöner Tag. Überall sehe ich die grüne Farbe, die Farbe der Hoffnung. Überall wie holde Wunder, blühen hervor die Blumen, und auch mein Herr will wieder blühen.
— Christian Johann Heinrich Heine
Im wunderschönen Monat Mai als alle Knospen sprangen da ist in meinem Herzen die Liebe aufgegangen.
— Christian Johann Heinrich Heine
Nur Dummköpfe und Spinnen produzieren aus sich selber heraus.
— Clemens Brentano
Freundschaft ist eine langsam wachsende Blume.
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
— Ernest Miller Hemingway
Wem seine Gesundheit lieb und teuer ist, biete das Mögliche auf, in reiner Luft seine Zeit zu verbringen.
— Sebastian Kneipp
Ein Strahl Sonne kann mehr wecken, als tausend Nächte zu ersticken vermögen.
— Carl Ludwig Schleich
Komm doch in den Garten, ich möchte gerne, dass meine Rosen Dich sehen…
— Richard Brinsley Sheridan
Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt die Sonne aus der Welt
— Marcus Tullius Cicero
In einem Garten ging das Paradies verloren - in einem Garten wird es wieder gefunden
Der Bauer wünscht sich Regen, der Wanderer Sonnenschein.