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Oktober Sprüche

1872 Sprüche — Seite 32

  1. Auf dieser Erde gehören Leben und Tod zusammen. Das Reich Gottes kennt nur noch das Leben, nicht mehr den Tod.

    Philipp Dessauer

  2. Indem der Mensch die Natur entmachtet, entzieht sie ihm die Bekömmlichkeit

  3. So wie die Rosen blühen, so blühe auch dein Glück. Und wenn du Rosen siehst, so denk an mich zurück!

  4. Bei Vollmondschein und Becherklang ertönt so froh der Liedersang. Wer Vollmondschein nicht liebt und ehrt, ist auch den Sonnenschein nicht wert.

  5. Ein Esel sollte immer auf der Weide sein, denn wo er frißt, da wächst es, wo er sch-, da düngt er's, wo er seicht, da wässert er's und wo er sich wälzt, da zerbricht er die Schollen.

  6. Die Frösche sind allweg des Storchen Speise.

  7. Die Gänse gehen überall barfuß.

  8. Gibt Gott Häschen, so gibt er auch Gräschen.

  9. Beschert Gott den Hasen, beschert er auch den Rasen.

  10. Die Liebe ist wie der Tau, sie fällt auf Rosen und Kuhfladen.

  11. Wenn der Löwe brüllt, so zittert der Wald.

  12. Das Pferd stirbt oft, eh das Gras wächst.

  13. Stirb nicht, lieber Hengst, es kommt die Zeit, wo Gras wächst.

  14. Wenn die Schwalben fliegen, so bleiben hier die Fliegen.

  15. Wenn die Schwalben nieder fliegen und die Tauben baden, so bedeutet's Regen.

  16. Vogelfang gehört zum Wildbann.

  17. Mit der Logik allein ist die menschliche Natur nicht zu besiegen. Die Logik sieht drei Möglichkeiten, dabei gibt es ihrer eine Million

    Fjodor M. Dostojewski

  18. Naturnotwendig will der Mensch das Gute.

    Thomas von Aquin

  19. Es muss ein Loch geben, bevor der Wind durchpfeifen kann.

  20. Ein Unwetter währt keinen ganzen Tag.

    Laotse

  21. Die Jugend zeigt den Mann an, so wie der Morgen den Tag ankündigt.

    John Milton

  22. Die menschliche Hand bedeutet menschliche Macht: Mit dem durchgeistigten Handeln der Hand ist der Mensch der Natur gegenüber gefährlich geworden.

    Oswald Spengler

  23. Es liegt tief in der Natur des Menschen, dass er alles essen will, was er liebt.

    Oswald Spengler

  24. Der Mensch, der gleicht dem Aprilwetter, welches bald schön, bald wild, bald warm, bald kalt, bald trocken, bald naß, bald Sonne, bald Regen, bald Riesel, bald Schnee, bald Blumen, bald Klee.

    Abraham a Sancta Clara

  25. Genaugenommen ist das Dichten ein Naturvorgang; wie der Apfel auf dem Baum reift und wie das Ei aus der Henne kommt, so reift das Werk im Dichter, und so bewegt es sich aus ihm heraus.

    Victor Auburtin

  26. Man kann beobachten, dass eines jeden Menschen Sehnsucht nach derjenigen Gegend reist, in welcher er das meiste und kräftigste Licht und die sattesten Farben wahrgenommen hat.

    Carl Spitteler

  27. Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

  28. Wer bist du, Mensch? Ein Garten voller Disteln. Is nit gnug das. Eine Rose voller Dornen. Is noch nit gnug. Ein Himmel voller Finsternis.

    Abraham a Sancta Clara

  29. Gnade und Tugend bilden die Ordnung der Natur nach, die kraft göttlicher Weisheit gegründet ist.

    Thomas von Aquin

  30. Die Welt ist wie ein Meer; ein jeder geht und fischt, nur dass den Walfisch der, den Stockfisch er erwischt.

    Friedrich von Logau

  31. Es gibt nichts Wunderbareres, nichts, was die Weisheit des Schöpfers bei den Verständigen heller bezeugt, als die Bewegung der fünf Planeten.

    Johannes Kepler

  32. In jedem Aug', in dem die Liebe glüht, ist auch die Blume Schönheit aufgeblüht.

    Otto von Leixner

  33. Man mag über Naturschönheiten die Achseln zucken, es ist doch herrlich für ein Volk, ein schönes Land zu besitzen, wenn es auch arm ist.

    Fridtjof Nansen

  34. Willst du einen guten Ruf haben, so triff niemals die Sonne in deinem Bett

  35. Rosen pflücke, Rosen blühn Morgen ist nicht heut! Keine Stunde laß entfliehen, Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  36. Alle Wesen leben vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf, die Pflanze selbst, kehrt freudig sich zum Licht.

    Friedrich von Schiller

  37. Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

  38. Dass sich die Wogen senken und heben, das ist eben des Meeres Leben. Und dass es hofft von Tag zu Tag, das ist des Herzens Wellenschlag

    Friedrich Rückert

  39. Es blüht ein Blümchen irgendwo, in einem stillen Tal, das schmeichelt Aug und Herz so froh wie Abendsonnenstrahl.

    Gottfried August Bürger

  40. Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!

    Nicolas Chamfort