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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 10

  1. Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen. Lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns

    — Rainer Maria Rilke

  2. Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es Nacht wird.

  3. Träume sind wunderschöne stille Gedanken, die wie Sonnenstrahlen das Herz erwärmen und Glück verbreiten.

  4. Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen

    — Augustinus

  5. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.

    — Eduard Mörike

  6. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

  7. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.

  8. Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhaus errichtetes ewiges Haus im Himmel.

  9. Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

    — Khalil Gibran

  10. Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

    — Nikolaus Lenau

  11. Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.

    — Rainer Maria Rilke

  12. Das Leben ist eine Flamme, die sich selbst verzehrt; aber sie fängt jedes Mal wieder Feuer, sobald ein Kind geboren wird.

  13. Wenn Liebe ein Weg und Erinnerung Stufen wären, dann würden wir heraufsteigen und dich zurückholen.

  14. Die Erwähnung des Namens meines Kindes bringt Tränen in meine Augen doch er bringt auch Musik in meine Ohren. Wenn du wirklich mein Freund bist lass mich die Musik ihres Namens hören. Er besänfti …

  15. Die Stimme, die uns so vertraut war, schweigt. Der Mensch, der unsere Mitte war, ist nicht mehr da. Was bleibt, sind die Spuren der Liebe, geprägt in den vielen Jahres des gemeinsamen Lebensweges. …

  16. Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes zum Leben erweckt.

    — Khalil Gibran

  17. Ein Ende des Trauern findet, auch wer es nicht mit Absicht gesucht hat, mit der Zeit.

    — Seneca

  18. Es leitet uns das Schicksal, und die erste Stunde hat schon über die Zeit verfügt, die einem jeden zugemessen ist.

    — Seneca

  19. Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt.

    — Herman Melville

  20. Der Tod ist das Pünktchen auf der letzten Phase unseres Lebens; der Deckel auf dem Topf, in dem es sonst so kochte und brauste

    — Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  21. Das nämlich ist die wahre Regel des Glaubens, dass wir mitten in der Dunkelheit des Todes doch das Licht des Glaubens wahrzunehmen wissen

    — Johannes Calvin

  22. Denn wie uns Nebel den noch so klaren Anblick der Sonne verdunkeln, ohne uns doch ihren Glanz ganz und gar zu entziehen, so schickt uns Gott im Unglück durch alles Dunkel hindurch Strahlen seiner Gnad …

    — Johannes Calvin

  23. Kommt der 1. Mai mit Schnee, bringt er Kuckuck und Nachtigall

  24. Das eigentliche Geheimnis des Vogelflugs ist in der Wölbung des Vogelflügels zu erblicken.

    — Otto Lilienthal

  25. Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.

    — Christian Morgenstern

  26. Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.

    — Friedrich von Bodelschwingh

  27. Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Samen, der in der Erde verborgen war.

    — Bettina von Arnim

  28. Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel? Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.

    — Robert Louis Stevenson

  29. Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.

    — Anastasius Grün

  30. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass Gott es nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten

    — Dietrich Bonhoeffer

  31. Begrenzt ist das Leben - doch unendlich die Erinnerung.

  32. Trösten möchten wir und sagen, dass wir traurig sind und im Leid verbunden. Stumm im Angesicht des Todes teilen wir den Schmerz, die Trauer dieser schweren Stunden.

  33. Es ist töricht und falsch, die Gestorbenen zu betrauern. Wir sollten lieber Gott danken, dass diese Menschen leben durften.

    — George Smith Patton

  34. Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.

  35. Du weißt erst, was Trauer bedeutet, wenn die eigene Mutter stirbt.

  36. Ein Häuschen aus Liebe mit Blumen zur Zier, die immer nur blühen, das wünsche ich dir.

  37. Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.

    — Karl Friedrich Schinkel

  38. Lass einfach die Blume, die du in der Hand hältst, für diesen Moment deine Welt sein.

  39. Nur ein ruhendes Gewässer wird wieder klar.

  40. Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.

    — Johann Wolfgang von Goethe