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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 4

  1. Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten. Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend

  2. Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.

    — Bernhard Freidank

  3. Regnet's an St. Veit, Gerste nicht leid't.

  4. Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.

    — Carl Ludwig Schleich

  5. Nach unserer bisherigen Erfahrung sind wir zum Vertrauen berechtigt, daß die Natur die Realisierung des mathematisch denkbar Einfachsten ist.

    — Albert Einstein

  6. Die menschliche Natur hasst alles, was überlegen ist.

    — Thukydides

  7. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    — Ludwig Uhland

  8. In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.

    — Antisthenes

  9. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    — August Bebel

  10. Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen

  11. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.

  12. Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)

  13. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    — Matthias Claudius

  14. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    — Reinhold Messner

  15. Nur die Natur tut Großes umsonst.

    — Alexander Herzen

  16. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    — Ralph Waldo Emerson

  17. Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.

    — Voltaire

  18. Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.

    — Else Pannek

  19. Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen, wie dem Niedertreten des Grases, schonungsvoll zu sein.

    — Christian Morgenstern

  20. Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.

    — Ludwig Börne

  21. Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

    — Honoré de Balzac

  22. Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb' in euch und geh' durch eure Träume.

    — Michelangelo

  23. Alles, was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.

    — Maxim Gorki

  24. Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern. Meine Liebe wird mich überdauern und in fremden Kleidern dir begegnen und dich segnen.

    — Joachim Ringelnatz

  25. Die Schutzengel unseres Lebens fliegen manchmal so hoch, dass wir sie nicht sehen können, doch verlieren sie uns nie aus den Augen.

    — Jean Paul

  26. Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere …

    — Hugo von Hofmannsthal

  27. Die Sonne sank, bevor es Abend wurde.

  28. Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    — Augustinus

  29. Nicht ausserhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.

    — Buddha

  30. Die wir lieben, sind nur geborgt. Wann sie gehen, entscheiden wir nicht. Wir entscheiden, ob wir die Erinnerung als Geschenk annehmen wollen.

  31. Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.

    — Immanuel Kant

  32. Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.

    — Hans Christian Andersen

  33. Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.

    — Anselm von Canterbury

  34. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben. Unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben. In Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.

    — Augustinus

  35. Der Tod geht uns Lebende nichts an. Solange wir leben, sind wir nicht tot. Wenn wir tot sind, leben wir nicht mehr.

    — Epikur

  36. Laß warm und hell die Kerzen heute flammen, die Du in unsere Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen! Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

    — Dietrich Bonhoeffer

  37. Der Tod entsetzt uns, selbst wenn wir wissen, dass er kommen wird.

    — John Steinbeck

  38. Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich, um zu sterben, und ihr, um weiterzuleben.

    — Sokrates

  39. Ohne die Liebe ist die Einsamkeit nur verdorrte Erde ohne Wasser und Licht, auf der nichts gedeiht. Bereichere deine innere Stille mit Gedanken der Liebe und einem tiefen Verlangen nach Wissen. …

  40. Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele

    — Anton Tschechow