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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 15

  1. Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.

    Oscar Wilde

  2. Das schöne Blau der Luft wird durch die Dunkelheit hervorgerufen, die dahinter ist.

    Leonardo da Vinci

  3. Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind.

    Arthur Schnitzler

  4. Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.

  5. Ist's Lorenz und auch Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgeh'n. (10. August)

  6. Die sich hier liebten, werden sich drüben noch weit inniger lieben und ohne irgendeine Spur von Furcht noch einmal getrennt zu werden, einander unendlich liebenswert bleiben.

    Augustinus

  7. Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Narren hasten - Kluge warten - Weise gehen in den Garten.

    Rabindranath Tagore

  9. Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wieder sehen. Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen.

  10. Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

    Bertolt Brecht

  11. Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.

    Christian Friedrich Hebbel

  12. Vor zehn Jahren ist sie von uns gegangen, auf eine Reise ohne Wiederkehr. Ein tiefer Schmerz hält uns umfangen, wir vermissen sie so sehr. Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden, die Zeit - wir hab …

  13. Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selbst macht

    Immanuel Kant

  14. Willst du für ein Jahr planen, säe Reis. Planst du für ein Jahrzehnt, pflanze Bäume. Planst du für ein Leben, erziehe einen Menschen.

  15. Wenn kein Gott existierte, müsste man ihn erfinden; doch er existiert! Die ganze Natur ruft es uns zu.

    Voltaire

  16. Schöne Tage, nicht weinen, wenn sie vergangen, sondern lachen, dass sie gewesen

    Rabindranath Tagore

  17. Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.

    Otto von Leixner

  18. Wir haben Dir Deinen Namen gegeben. Unser ganzes Herz! Unser ganzes Leben! Unser Sonnenschein! Unser Seelenstrahl! Unser Hoffen, Sehnen und Verlangen! Unsere Wünsche, Glauben, Zweifel und Bangen!

  19. Unsere Heimat aber ist der Himmel!

  20. Die Welt vergeht mit ihrer Pracht, die Zeit entflieht - eh du's gedacht, und alles nimmt dir einst der Tod, nur eins dir bleibt - nur ich, dein Gott!

  21. Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  22. Schmerzlich ist für uns dein Scheiden, viel zu früh uns noch dein Tod, doch du bist befreit vom Leiden, und von jeder Erdennot.

  23. Jeder Mensch wird als Unikat geboren, doch die meisten sterben als Kopie. Du warst ein Unikat bis zu deinem letzten Atemzug, unvergleichlich und unmöglich zu kopieren

  24. Und neigt sich auch der Abend viel zu früh mit seinen dunklen Schwingen übers Tal so war ein Leben doch ein Wunder und ein Geschenk der Liebe allzumal

  25. Stille um uns, Stille in uns. Stille, die unsere Trauer umfängt und trägt. Stille, in der unser Herz voller Sehnsucht nach dem geliebten Menschen ist.

  26. Nur die Liebe überbrückt die Kluft, die zwischen Sein und Nichtsein droht, dass wie gepflückter Blumenduft doch etwas überlebt den Tod.

    Friedrich von Bodenstedt

  27. Alles kann der Mensch vergessen, ob es leicht war oder schwer, doch ein Herz, das man geliebt hat, das vergisst man nimmer mehr.

  28. Herr, nun ist es genug, nun nimm mich in Deine Hände. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende.

  29. Du hast gelitten manchen Schmerz, geduldig viel ertragen, du warst das beste Mutterherz, in frohen und auch trüben Tagen. Wie sehr wir dich vermissen, geliebte Mutter du, du kannst es nicht mehr …

  30. In aller Stille hat uns ein unvergesslicher Mensch verlassen. In aufrichtiger Anteilnahme möchten wir unsere Trauer ausdrücken und helfen, den Schmerz zu tragen.

  31. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  32. Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen, aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.

  33. Der Spiegel der Natur ist der klarste Spiegel! Ihn muss man schauen, an ihm sich ergötzen.

    Fjodor M. Dostojewski

  34. Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, Glück ist weisser Meeresstrand, Glück ist Ruhe, die im Wald ist, Glück ist eines Freundes Hand.

    Clemens Brentano

  35. Es gibt ein allgemein gültiges Gesetz, das Entstehen und Vergehen befiehlt.

    Publius Syrus

  36. Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

  37. Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen. Dafür halten sie länger.

  38. Wenn du mit den Früchten deines Baumes Ball spielst, wird er im nächsten Jahr keine tragen.

  39. Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.

  40. Wer ein Kamel liebt, muss sich mit seinen Höckern abfinden.