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Oktober Sprüche

1872 Sprüche — Seite 30

  1. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  2. Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden; wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.

  3. Fällt im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.

  4. Komm, o Tod, du Schlafes Bruder, komm und führe mich nur fort; löse meines Schiffleins Ruder, bringe mich in sicheren Port.

    Johann Sebastian Bach

  5. Und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen, der Wind schwieg und die Tiere verstummten, denn es war ein Engel, der in Liebe starb.

  6. Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine nicht, und die heißt Vergissmeinnicht.

  7. Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.

  8. Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.

  9. Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.

  10. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

    Franz von Assisi

  11. Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst, verzerrst noch wütend dein Gesicht, bedenke - was du auch versuchst: Das Wetter int'ressiert es nicht

    Karl-Heinz Söhler

  12. Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz wird sich freuen.

  13. Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.

  14. Natürliche Trauer verlangt nach außen geweinte Tränen.

  15. Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?

    Ralph Waldo Emerson

  16. Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.

  17. Beim Jauche-Fahr'n vergeht der Spass, fällt das Toupet ins Jauchefass!

  18. Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.

  19. Den Esel will jedermann reiten.

  20. Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.

  21. Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.

  22. Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. (17. Nov.)

  23. Der Honig ist nicht weit vom Stachel

  24. Hält der Oktober das Laut, liegt zu Christnacht noch Staub.

  25. Sei treu bis in den Tod, dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.

  26. Die Frau ist der annehmbarste Naturfehler.

    John Milton

  27. O du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  28. Gereinigt von alter Trauer, kannst du wieder den Lebensquell spüren.

  29. Und geht es auch durch dunkle Täler, fürchte ich mich nicht, denn du, Herr, bist bei mir. Du beschützt mich mit deinem Hirtenstab

  30. Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe

  31. Ein Baum mag tausend Zhàng hoch sein, die Blätter fallen doch zurück zu seinen Wurzeln.

  32. Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden und sterben ... weinen, lachen, klagen und tanzen.

  33. Obwohl aller sterblichen Natur unsichtbar, wird Gott aus seinen Werken selber ersehen.

    Aristoteles

  34. Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben

    Francois Rabelais

  35. Mit jedem Menschen sterben auch die Toten, die nur in ihm noch gelebt haben.

    Richard von Schaukal

  36. Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, die Zeit des Sorgens und des Leids. Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

  37. Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.

    Christian Johann Heinrich Heine

  38. Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets ein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er euch ein Licht.

  39. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  40. Ist in einem schönen Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.