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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 41

  1. Einem Land, in dem die Blumen teuer sind, fehlt die Grundlage der Kultur.

  2. Kracht die Kuh durch's Scheunendach, woll't sie wohl den Schwalben nach

  3. Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!

  4. Mit Geduld bekommst Du auch von unreinen Trauben Sirup

  5. Setz einen Frosch auf einen weißen Stuhl, er hüpft doch wieder in den schwarzen Pfuhl.

    Wilhelm Müller

  6. Es gibt wohl nichts Schöneres als eine Katzenmutterschaft. Man sollte sich eine Katze schon wegen ihrer Jungen anschaffen.

    Karel Capek

  7. Wer den höchsten Gipfel erstieg, ist zu stolz, auf dem zweiten sich zu zeigen.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  8. Dem Morgenrot einer neuen Idee geht es wie dem Morgenrot überhaupt: Die meisten Menschen findet es schlafend.

    Peter Sirius

  9. Die Vernunft ist ein Licht. Davon will und soll die Natur erleuchtet, jedoch nicht in Brand gesteckt werden.

    Giacomo Leopardi

  10. Alles auf der Welt hat sein zweites Gesicht: die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles, alles. Wer das nicht weiß, ist glücklich, ich weiß es.

    Hermann Löns

  11. Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.

    Hans Christian Andersen

  12. Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.

    Sully Prudhomme

  13. Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben.

    Iwan Turgenjew

  14. Wandern gibt mehr Verstand als hinterm Ofen zu sitzen.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  15. Auch die Sonne scheint in die Winkel und wird doch nicht schmutzig.

    Diogenes von Apollonia

  16. Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.

    Friedrich von Bodenstedt

  17. Die Nacht verbirgt die Welt, enthüllt aber das Weltall.

  18. Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen.

  19. Auch der größte Hund war einmal ein Welpe

    Joaquin Miller

  20. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  21. Wolken ziehen auf, von Zeit zu Zeit - sie bringen die Chance, ein wenig auszuruhen von der Betrachtung des Mondes.

    Matsuo Bashō

  22. Das Beste, was wir können, haben wir nicht aus Büchern gelernt. Es fliegt uns an im Umgang mit Natur und Menschen.

    Wilhelm Riehl

  23. Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft aus ihnen schöpft

    Demosthenes

  24. Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am gütigsten war, jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.

    Henry Thomas Buckle

  25. Die Kleider müssen zum Menschen passen, wie der Mensch zur Landschaft passen muss.

    Li Liweng

  26. Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst.

    Johannes Kepler

  27. Das Herz und die Rose sind das einzig Unvergängliche

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  28. Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.

  29. Zum Gärtnern braucht man einen gusseisernen Rücken mit einem Scharnier.

    Charles Dudley

  30. So wie keine Blume ohne Farbe gedacht werden kann, so ist kein Mensch ohne Poesie.

    Sophie Bernhardi

  31. Der Nebel, wenn er steigend sich erhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt.

  32. Pennt der Bauer noch auf dem Trecker braucht er 'nen neuen Handywecker

  33. Wasser aus dem Brunnen vermische nicht mit Wasser aus dem Fluss

  34. Auf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können.

    Karl Julius Weber

  35. Tausend Meilen vom nächsten Land entfernt beginnt die Stille.

    Joseph Conrad

  36. Die pralle Sonne auf dem Rücken, während man sich über Schaufel oder Hacke beugt oder beschaulich den warmen, duftenden Lehmboden riecht, ist heilender als manch eine Medizin.

    Charles Dudley Warner

  37. Wenn die Sonne ihre Strahlen verbirgt, zieht auch die Welt ihre Freude zurück

    Hildegard von Bingen

  38. Demut und grösste Beharrlichkeit scheinen fast genauso notwendig beim Gärtnern wie Regen und Sonnenschein, und jedes Misslingen muss als Sprungbrett für Erfolgversprechenderes dienen.

    Elizabeth von Arnim

  39. Ein Garten ist ein Gegenstand der Kunst allein.

    Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau

  40. Warum denn warten von Tag zu Tag? Es blüht im Garten, was blühen mag.

    Klaus Groth