Oktober Sprüche
1741 Sprüche — Seite 9
Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.
Keine Elster heckt eine Taube.
Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.
Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.
— Fjodor M. Dostojewski
Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.
Er ist Storch und Klappermaul.
Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt
— Johann Wolfgang von Goethe
Obwohl ich dir die Ruhe gönne, ist voller Trauer mein Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war für mich der größte Schmerz.
Wunderbare Verwandlung. Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden. Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat. Doch atmest du auf und legst das Rechte still und getrost in stärkere Han …
— Dietrich Bonhoeffer
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
— Aristoteles
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Und ich erkannte, dass sie die Stille nötig hatten. Denn nur in der Stille kann die Wahrheit eines jeden Früchte ansetzen und Wurzeln schlagen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Alles auf Erden hat seine Zeit, Frühling und Winter, Freude und Leid
Das Sichtbare ist vergangen - es bleibt nur die Liebe und Erinnerung
Unser Schmetterling lernt fliegen. Es tut so weh.
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
Lass mich schlafen, bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen, sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und i …
— Khalil Gibran
Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
— Sokrates
Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.
Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis
— Jean-Jacques Rousseau
Wer immer im Lärm sitzt, wird stumpf ... wer immer in der Stille sitzt, auch. Nur die wechselnde Welle trägt des Menschen Schiff.
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare
Mit Trauer haben wir vernommen, den Abschied, ohne großes Wort. Ein lieber Mensch ist uns genommen, jedoch im Herzen lebt er fort.
Wirf dein Herz über den Fluss und spring hinterher.
Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.
Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …
— Laotse
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.
— Dietrich Bonhoeffer
Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.
Warmer Oktober bringt fürwahr, uns sehr kalten Februar.
Der Tod ist wie ein Horizont, er ist lediglich die Grenze unseres Sehvermögens.
Ich hab' mein Leben überwunden, bin nun befreit von Schmerz und Pein. Denkt nur an unsere frohen Stunden, und laßt mich immer bei euch sein. Gönnet mir die ew'ge Ruh und deckt mich nicht mit Trän …
Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen, ein Hochzeitsfest unter Engeln.
— Khalil Gibran
Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schließen, zwei Hände ruh`n, die einst so treu geschafft, wenn uns`re Tränen still und heimlich fließen, uns bleibt der Trost; Gott hat es wohl gemacht.
Der Tod kann freundlich kommen, zu Menschen die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: "Es ist genug - das Leben war schön" …
Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeiten haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann.