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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 16

  1. Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche

  2. Vertreibe die Natur mit der Mistgabel - immer wieder wird sie zurückkehren.

    — Horaz

  3. Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.

    — William Shakespeare

  4. Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie eine …

    — Dietrich Bonhoeffer

  5. Nicht trauern wollen bedeutet nicht fühlen können

  6. Ich bin doch nicht der erste Mensch, der zu sterben hat auf dieser Erde.

    — Epiktet

  7. Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.

    — Christian Friedrich Hebbel

  8. Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass du in …

  9. Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.

  10. Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

    — Albert Schweitzer

  11. Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemei …

    — Hieronymus

  12. Es geht ewig zu Ende, und im Ende keimt ewig der Anfang

    — Peter Rosegger

  13. Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.

  14. Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten

  15. Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.

    — Vergil

  16. Du warst so jung, du starbst so früh, vergessen werden wir dich nie.

  17. Der Fluss des Lebens mündet ins Meer der Ewigkeit.

  18. Die Menschen geben vor, mehr zu trauern, als sie tatsächlich tun, und das vermindert ihre Trauer.

    — Jonathan Swift

  19. Die Menschen haben selten Tränen für den Kummer anderer, wenn er nicht einen ähnlichen bei ihnen selbst berührt. Wir sind alle ohne Ausnahme Egoisten, sogar in unserer größten Trauer und in unsere …

    — Hans Christian Andersen

  20. Unser Erdenleben ist der Same der Ewigkeit, unser Körper vergeht, aber die Seele stirbt nicht

    — Hans Christian Andersen

  21. Es gibt einen Gedanken, der unsere ganze Lebensführung und Betrachtung verändern würde: Die Gewissheit unserer Unzerstörbarkeit durch den Tod.

    — Christian Morgenstern

  22. Wo das Wissen aufhört, leuchtet auf der Glaube, und wo der Glaube aufhört, das Schauen.

    — Theodor Toeche-Mittler

  23. Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.

    — Friedrich Rückert

  24. Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.

  25. Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)

  26. Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)

  27. Dankbarkeit gefällt, Undank hat die ganze Welt.

  28. Kommt der Zorn, geht der Verstand.

  29. Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.

    — Jean Paul

  30. Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.

  31. Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.

    — John Ruskin

  32. Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.

    — François de la Rochefoucauld

  33. Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen

    — Johann Wolfgang von Goethe

  34. Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  35. Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

    — Mark Twain

  36. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  37. Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!

  38. Kracht die Kuh durchs Scheunendach, wollt’ sie wohl den Schwalben nach.

  39. Der Eber ist stets missgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.

  40. Das macht den Bauern gar nicht froh, wenn's regnet in sein Cabrio.