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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 3

  1. Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur es friert im weißen Röckchen.

    Theodor Storm

  2. Natur und Musik können anrühren und bewegen, trösten und stärken, uns zu den Wurzeln führen, über uns hinaus und zu uns selbst

    Else Pannek

  3. Es ist schwerer, eine Träne zu stillen, als tausend zu vergiessen.

  4. Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über fremden.

  5. Trauer kann man nicht sehen, nicht hören, kann sie nur fühlen. Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse. Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben, aber die Hand fasst ins Leere.

  6. Vernünftige Einsicht zu haben ist die größte Tugend, und Weisheit ist es, Wahres zu reden und gemäß der Natur zu handeln, indem man auf sie hört.

    Heraklit von Ephesos

  7. Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.

  8. Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte

    Bertolt Brecht

  9. Entfernung ist nichts. Sich nah zu sein ist eine Sache des Herzens.

  10. Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.

    Sigmund Freud

  11. Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.

    Baruch de Spinoza

  12. Nimm eine Handvoll guter Erde. Vielleicht findest du ein Samenkorn darin oder eine Raupe. Wäre deine Hand geduldig genug, würde der Same ein Wald und die Raupe eine Schar geflügelter Wesen werden …

    Khalil Gibran

  13. Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.

    Albert Schweitzer

  14. Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken...

    Novalis

  15. Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.

    Rabindranath Tagore

  16. Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.

  17. Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.

  18. Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.

    Otto von Bismarck

  19. Die Rose ist so etwas schönes, dass auch der wahnsinnigste Züchter sie nicht verderben kann.

    Konrad Adenauer

  20. Wie das Wetter an Maria Himmelfahrt, so der ganze Herbst sein mag. (15. August)

  21. Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.

    Gilbert Keith Chesterton

  22. Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.

    Christian Fürchtegott Gellert

  23. Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?

  24. Fliegen die Schwalben in den Höh'n, kommt ein Wetter, das ist schön.

  25. Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  26. Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun

    Epiktet

  27. Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …

    Henri Poincaré

  28. Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.

    Konfuzius

  29. Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.

    Mark Twain

  30. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    Matthias Claudius

  31. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    Reinhold Messner

  32. Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)

  33. Nur die Natur tut Großes umsonst.

    Alexander Herzen

  34. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.

  35. Wenn es vor Frühlingsanfang Gewitter gibt, folgen 49 Tage schlechtes Wetter.

  36. Natürliche Dinge sind nicht unanständig.

    Vergil

  37. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    Ralph Waldo Emerson

  38. Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen

  39. Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.

    Voltaire

  40. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    August Bebel