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Oktober Sprüche

1741 Sprüche — Seite 21

  1. Wo Frösche sind, da sind auch Störche.

  2. Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.

    — Friedrich von Schiller

  3. Wer hat es den Läusen so bald gesagt?

  4. Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.

    — Albrecht von Haller

  5. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.

  6. Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.

  7. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    — Emile Zola

  8. Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.

    — Friedrich von Bodenstedt

  9. Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.

    — Paul Cezanne

  10. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    — Theodor Fontane

  11. Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

    — Epikur

  12. Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.

    — William Wordsworth

  13. Der Quell echter Reue sprudelt in heiligen Tiefen, und nur in der einsamen Stille eines göttlichen Ursprungs waschen sich schuldige Hände und Seelen rein.

    — Conrad Ferdinand Meyer

  14. Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt. So will ich warten auf das neue Leben und ohne A …

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Der Tod ist kein Abschnitt des Daseins, sondern nur ein Zwischenereignis, ein Übergang aus einer Form des endlichen Wesens in eine andere.

    — Wilhelm von Humboldt

  16. Ins Leben schleicht das Leiden sich heimlich wie ein Dieb. Wir alle müssen scheiden von allem was uns lieb.

    — Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  17. Blumen blühen nur kurze Zeit, doch Freundschaft hält für Ewigkeit.

  18. Wo sind die Tränen von gestern Abend? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

    — Bertolt Brecht

  19. Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.

  20. Der Tod kommt immer zu früh - auch wenn man ihn erwartet hat.

  21. Ja, ich bin ein Träumer ... denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Nacht erwacht.

    — Oscar Wilde

  22. Er sprach zu mir: Halt dich an mich, es soll dir jetzt gelingen; ich geb mich selber ganz für dich, da will ich für dich ringen; denn ich bin dein, und du bist mein und wo ich bleibe, da soll …

    — Martin Luther

  23. Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst; Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz. Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg …

    — Buddha

  24. Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.

    — Mark Twain

  25. So wie der Wind mit den Blättern spielt, genauso spielt das Schicksal mit uns. Man kann die Sonne meiden, und auch das Licht, doch das was man liebt vergißt man nicht.

  26. Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer bleibt die Erinnerung. Die Erinnerung ist unsterblich und gibt uns Trost und Kraft.

  27. Tage mit der Natur. Nimm dir Zeit für sie. Sehne sie herbei. Du brauchst sie. Selbst du bist Natur. Eine kurze Zeit bist du wieder zu Hause.

  28. Ein kühler Mai wird hoch geacht', hat stets uns fruchtbar Jahr gebracht.

  29. Regnet's am Siebenschläfertag, es sieben Wochen regnen mag. (27. Juni)

  30. Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.

    — Theodor Fontane

  31. Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten, dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.

    — Leo Tolstoi

  32. Wer das Alphabet erschaffen, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.

    — Antoine de Rivarol

  33. Lass Dein Leben leichtfüssig auf den Rädern der Zeit tanzen, wie Tau auf der Spitze eines Blattes

    — Rabindranath Tagore

  34. Die beste Arbeit, die man tun kann, ist das, was man ohne Lob in der Stille tut.

    — Vincent van Gogh

  35. Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.

    — Jean Paul

  36. Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast

    — Johann Wolfgang von Goethe

  37. Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht möchten wir Dir noch einmal erscheinen und Dir sagen "Wir lieben Dich"

  38. Trauere und klage, bis du dich leer fühlst. Du kannst diesen Platz dann mit Lebendigkeit füllen.

  39. Nichts in der Natur ist zufällig. Etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens.

    — Baruch de Spinoza

  40. Frühling, Sommer und dahinter gleich der Herbst und dann der Winter - ach, verehrteste Mamsell, mit dem Leben geht es schnell!

    — Wilhelm Busch