August Sprüche
1878 Sprüche — Seite 16
So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
— Gottfried Keller
Ein Baum macht noch keinen Wald.
Es gibt Rosenzüchter, die sich mehr mit den Blattläusen beschäftigen als mit den Rosen.
— Victor Auburtin
Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder hat. Der Frühling ist waldeigen und kommt nicht in die Stadt.
— Rainer Maria Rilke
Sind die Gänse wohlgeraten, kann man sie grillen und auch braten
Frühling ist ein Mädchen, Sommer eine Mutter, Herbst eine Witwe und Winter eine Stiefmutter.
Ein strahlender Morgen vor meinem Fenster gibt mir mehr als die Metaphysik der Bücher.
— Walt Whitman
Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern
— Konfuzius
Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.
— Victor-Marie Hugo
Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens
— August von Platen
Alle Kreaturen Gottes sind wunderschön, manche schmecken nur besser als andere.
Man muss die Bissen nicht größer machen als das Maul.
Ab und zu ist es eine Freude, einen von Wein und Rosen rot gefärbten Tisch zu haben.
— Oscar Wilde
Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden.
— John Galsworthy
Wasser ist nicht zum Trinken geeignet, wir müssen Whiskey hinzufügen. Durch gewissenhafte Anstrengung habe ich gelernt, es zu mögen
— Winston Churchill
Seht, Brüder, der Frühling ist gekommen. Die Erde wird von der Sonne umarmt, wir werden bald die Ergebnisse dieser Liebe sehen. Jedes Samenkorn ist erwacht, genauso jedes Tier. Durch diese geheimn …
Der Unterschied zwischen existieren und leben liegt im Gebrauch der Freizeit.
Wenn man mit einer jungen Dame vom Wetter redet, vermutet sie, dass man etwas ganz anderes im Sinn hat. Und meistens hat sie damit Recht!
— Oscar Wilde
Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.
Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die größten haben gar keinen.
— Arthur Schopenhauer
Ist's Lorenz und auch Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgeh'n. (10. August)
Kommt St. Lorenz mit heissem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch. (10. August)
Wie das Wetter um Ägidi tut, bleibt's den ganzen Monat. (01. Sept.)
Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.
— Platon
Ein reifer Apfel hängt nicht lang überm Weg
Im Herbst verkauft man Obst, im Frühling - Medizin
Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind
— Friedrich von Schiller
Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.
— Friedrich von Schlegel
Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.
— Abraham a Sancta Clara
Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.
— Friedrich von Bodenstedt
Das ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen stehen.
— Joseph Victor von Scheffel
Immer Sonnenschein macht die Wüste
Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.
— John Locke
Beim Betrachten der Natur werden die Gefühle geboren.
Wenn der Magen voll ist, singen die Vögel und die Menschen lachen.
Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.
Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.
— Vergil