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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 16

  1. So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  2. Ein Baum macht noch keinen Wald.

  3. Es gibt Rosenzüchter, die sich mehr mit den Blattläusen beschäftigen als mit den Rosen.

    Victor Auburtin

  4. Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder hat. Der Frühling ist waldeigen und kommt nicht in die Stadt.

    Rainer Maria Rilke

  5. Sind die Gänse wohlgeraten, kann man sie grillen und auch braten

  6. Frühling ist ein Mädchen, Sommer eine Mutter, Herbst eine Witwe und Winter eine Stiefmutter.

  7. Ein strahlender Morgen vor meinem Fenster gibt mir mehr als die Metaphysik der Bücher.

    Walt Whitman

  8. Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern

    Konfuzius

  9. Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.

  10. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.

    Victor-Marie Hugo

  11. Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens

    August von Platen

  12. Alle Kreaturen Gottes sind wunderschön, manche schmecken nur besser als andere.

  13. Man muss die Bissen nicht größer machen als das Maul.

  14. Ab und zu ist es eine Freude, einen von Wein und Rosen rot gefärbten Tisch zu haben.

    Oscar Wilde

  15. Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden.

    John Galsworthy

  16. Wasser ist nicht zum Trinken geeignet, wir müssen Whiskey hinzufügen. Durch gewissenhafte Anstrengung habe ich gelernt, es zu mögen

    Winston Churchill

  17. Seht, Brüder, der Frühling ist gekommen. Die Erde wird von der Sonne umarmt, wir werden bald die Ergebnisse dieser Liebe sehen. Jedes Samenkorn ist erwacht, genauso jedes Tier. Durch diese geheimn …

  18. Der Unterschied zwischen existieren und leben liegt im Gebrauch der Freizeit.

  19. Wenn man mit einer jungen Dame vom Wetter redet, vermutet sie, dass man etwas ganz anderes im Sinn hat. Und meistens hat sie damit Recht!

    Oscar Wilde

  20. Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.

  21. Es gibt Kamele mit einem Höcker und welche mit zweien. Aber die größten haben gar keinen.

    Arthur Schopenhauer

  22. Ist's Lorenz und auch Bertl schön, wird der Herbst gar gut ausgeh'n. (10. August)

  23. Kommt St. Lorenz mit heissem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch. (10. August)

  24. Wie das Wetter um Ägidi tut, bleibt's den ganzen Monat. (01. Sept.)

  25. Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschheit.

    Platon

  26. Ein reifer Apfel hängt nicht lang überm Weg

  27. Im Herbst verkauft man Obst, im Frühling - Medizin

  28. Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind

    Friedrich von Schiller

  29. Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.

    Friedrich von Schlegel

  30. Die Schönheit ist wie eine Blume: heut vor dem Busen, morgen vor dem Besen.

    Abraham a Sancta Clara

  31. Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  32. Der Rose süßer Duft genügt, man braucht sie nicht zu brechen. Und wer sich mit dem Duft begnügt, den wird ihr Dorn nicht stechen.

    Friedrich von Bodenstedt

  33. Das ist im Leben hässlich eingerichtet, dass bei den Rosen gleich die Dornen stehen.

    Joseph Victor von Scheffel

  34. Immer Sonnenschein macht die Wüste

  35. Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.

    John Locke

  36. Beim Betrachten der Natur werden die Gefühle geboren.

  37. Wenn der Magen voll ist, singen die Vögel und die Menschen lachen.

  38. Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  39. Auch der dickste Eiszapfen hat auf Dauer keine Chance gegen die Sonne.

  40. Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.

    Vergil