August Sprüche
1904 Sprüche — Seite 25
Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.
Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung.
— Jean-Jacques Rousseau
Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not, denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.
— Johann Wolfgang von Goethe
Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt.
— Martial
Das Leben leicht tragen und tief genießen, ist ja doch die Summe aller Weisheit.
— Wilhelm von Humboldt
Der Genuß schwerer Speisen beeinträchtigt das innere Gleichgewicht; man wird krank.
— Ferdinand Ebner
Schön Fleisch ist schwer vor den Fliegen zu bewahren
Mariä Heimsuchung wird's bestellt, wie's Wetter 40 Tage sich hält.
Nichts macht uns geneigter, an ein gutes Essen zu denken, als ein leerer Tisch.
— Alexandre Dumas
Schenke das, was du selbst gern empfangen würdest, und der Geist der Natur wird dich mit seinen Wohltaten überschütten an jedem Tag deines Lebens.
Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dei …
Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.
— Jonathan Swift
Jede sprossende Pflanze, die mit Düften sich füllt, trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.
— Franz Emanuel August Geibel
Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.
— August von Kotzebue
Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wie hoch auch ein Vogel fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.
Die Stimmung der äußeren Natur ist stets nur ein Spiegel unseres Gemüts.
— Peter Rosegger
Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind. Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.
— Marcus Tullius Cicero
Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!
— Friedrich Gottlieb Klopstock
Sonne hat sich müd' gelaufen, spricht: »Nun lass ich's sein!« Geht zu Bett und schließt die Augen und schläft ruhig ein.
— Robert Reinick
Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.
— Antoine de Rivarol
Die Kraft der Natur steckt auch in dir.
Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.
— Alfred Edmund Brehm
Kommt, lasst uns ausspazieren, zu hören durch den Wald die Vögel musizieren, dass Berg und Tal erschallt.
— Martin Opitz
Sieh das Lindenblatt, du wirst es wie ein Herz gestaltet finden. Drum sitzen die Verliebten am liebsten unter Linden.
— Christian Johann Heinrich Heine
Die Blume ist das Lächeln der Pflanze.
— Peter Hille
Wenn der Mensch keine anderen Fähigkeiten hätte, außer Rosen zu ziehen, so wäre er dennoch vollkommen!
— William Wilkie Collins
Die Liebe ist der Stoff der Natur, den die Vorstellungskraft gewoben hat.
— Georges-Louis Leclerc de Buffon
Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen
— Justus Freiherr von Liebig
Das Huhn ist schlau und stellt sich dumm; beim Hahn, da ist es andersrum
Reinigt die Bäurin den Bauern die Pfeife, schmeckt der Tabak so komisch nach Seife!
Schraubt der Knecht am Traktor hin und her, gibt es bald wohl keinen Bauern mehr
Der Adler heckt keine Zeislein.
Kein Vieh verbüßt Gewette.
Man findet manchen Esel, der nie Säcke trug.
Seine Hühner legen Eier mit zwei Dottern.
Alte Krähen sind schwer zu fangen.
Die kleinen Krebse und Fische sind die besten, wenn man große nicht haben kann.
Er sitzt wie eine Laus zwischen zwei Nägeln.