gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 28

  1. Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)

  2. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

  3. Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

    Christian Morgenstern

  4. Vierzehn Tage Reiselust sind besser als vier Wochen Reiseluft.

    Theodor Fontane

  5. Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  6. Komm zu dir selbst, komm zur Ruhe. In der Stille wohnt die Freude, die im Stress verlorenging

  7. Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.

  8. Genieße, was dir Gott beschieden; entbehre gern, was du nicht hast; ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last

    Christian Fürchtegott Gellert

  9. Ist der Bauch satt, so ist das Herz froh.

  10. Auf einen guten Bissen gehört ein guter Trunk.

  11. Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  12. Ein Baum wird noch lange kein Krokodil, wenn er jahrelang im Niger treibt.

  13. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  14. Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden; wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen.

  15. Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.

  16. Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Nur die eine nicht, und die heißt Vergissmeinnicht.

  17. Geh in den Garten und höre auf die Stille zwischen den Geräuschen: Dies ist die wahre Musik der Natur.

  18. Die Blume kehrt wieder zur Wurzel zurück.

  19. Wenn der Bauch voll ist, ist das Haupt blöde.

  20. Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst, verzerrst noch wütend dein Gesicht, bedenke - was du auch versuchst: Das Wetter int'ressiert es nicht

    Karl-Heinz Söhler

  21. Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.

  22. An sich ist Müßiggang nicht Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

    Sören Kierkegaard

  23. Allen Tieren ist Friede gesetzt ausser Bären und Wölfen.

  24. Der Honig ist nicht weit vom Stachel

  25. Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. (17. Nov.)

  26. Den Esel will jedermann reiten.

  27. Wer mit Füchsen zu tun hat, muss den Hühnerstall zuhalten.

  28. Wenn die alten Kühe tanzen, so klappern ihnen die Klauen.

  29. Beim Jauche-Fahr'n vergeht der Spass, fällt das Toupet ins Jauchefass!

  30. Willst Du nicht Dein Herz öffnen, zu hören, was Regenbogen und Sonne lehren?

    Ralph Waldo Emerson

  31. Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.

  32. Treibe bei der Arbeit, aber nicht beim Essen.

  33. Gewähre Erhohlung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich, was er dir schuldet, zurück

    Ovid

  34. Die Frau ist der annehmbarste Naturfehler.

    John Milton

  35. Wo man isst, geh hinzu, wo man Geld zählt, geh hinweg

  36. Doch wozu denn hetzen, eilen, schöner ist es zu verweilen, und vor allem dran zu denken, sich ein Päckchen Zeit zu schenken.

    Ursel Scheffler

  37. Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.

    August von Platen

  38. Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung.

    Laurence Sterne

  39. Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.

    Giovanni Boccaccio

  40. Ein Baum mag tausend Zhàng hoch sein, die Blätter fallen doch zurück zu seinen Wurzeln.