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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 19

  1. Der Schlaf ist die beste Medizin.

  2. Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten

  3. Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh. (24. August)

  4. Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.

    Friedrich Rückert

  5. Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.

    Jean Paul

  6. Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.

    John Ruskin

  7. Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.

    François de la Rochefoucauld

  8. Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

    Mark Twain

  11. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.

    Ralph Waldo Emerson

  13. Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.

    Rudyard Kipling

  14. So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  15. Der Wechsel vergnügt die menschlichen Sinnen, dies lehrt uns der Umgang und auch die Natur.

    Johann Christian Günther

  16. Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln

    Apollonius von Rhodos

  17. Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!

  18. Der Garten ist ein anderer Himmel mit Sternen aus Blumen.

  19. Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.

  20. Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)

  21. Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)

  22. Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.

  23. Kracht die Kuh durchs Scheunendach, wollt’ sie wohl den Schwalben nach.

  24. Der Eber ist stets missgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.

  25. Das macht den Bauern gar nicht froh, wenn's regnet in sein Cabrio.

  26. Dankbarkeit gefällt, Undank hat die ganze Welt.

  27. Kommt der Zorn, geht der Verstand.

  28. Ruhe ist für die Seele der Anfang der Reinigung

  29. Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

    John Steinbeck

  30. Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.

    Friedrich Vischer

  31. Ruhe ist Glück, wenn Sie ein Ausruhen ist.

    Ludwig Börne

  32. Und im Glück, im Genuss wird der Mensch nicht wachsen, in dem will er immer stillestehen.

    Bettina von Arnim

  33. Die Fackel der Liebe entzündet sich in der Küche.

  34. Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Gottfried August Bürger

  35. Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.

    Charles Lamb

  36. Geschenkter Essig ist besser als gekaufter Honig

  37. Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht, Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht

    Clemens Brentano

  38. Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

    Leo Tolstoi

  39. Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen.

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  40. Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,

    Bernhard von Clairvaux