August Sprüche
1878 Sprüche — Seite 19
Es gibt eine Blüte auch bei Runzeln
— Apollonius von Rhodos
Ruhe ist für die Seele der Anfang der Reinigung
Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.
— John Steinbeck
Übrigens hat man, wenn man es zeitenweis bei den Menschen nicht mehr aushält, die Tiere.
— Friedrich Vischer
Ruhe ist Glück, wenn Sie ein Ausruhen ist.
— Ludwig Börne
Und im Glück, im Genuss wird der Mensch nicht wachsen, in dem will er immer stillestehen.
— Bettina von Arnim
Die Fackel der Liebe entzündet sich in der Küche.
Geschenkter Essig ist besser als gekaufter Honig
Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.
— Charles Lamb
Glück ist jeder neue Morgen, Glück ist bunte Blumenpracht, Glück sind Tage ohne Sorgen, Glück ist, wenn man fröhlich lacht
— Clemens Brentano
Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.
— Leo Tolstoi
Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Eine kurze Spanne Zeit ist uns zugemessen.
— Ludwig Christoph Heinrich Hölty
Glaube mir, du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume und Tiere werden dich lehren,
— Bernhard von Clairvaux
Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.
— Seneca
Der kälteste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco.
— Mark Twain
Die gute Küche ist das innigste Band der guten Gesellschaft
— Marquis de Vauvenargues
So, wenn ich schaue in dein Antlitz mild, wo tausend frische Lebenskeime walten, da ist es mir, als ob Natur mein Bild mir aus dem Zauberspiegel vorgehalten.
— Annette von Droste-Hülshoff
Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.
— Abraham a Sancta Clara
Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
— Charles Robert Darwin
Zum Dank dafür, dass die Sonne sie bescheint, werfen die Dinge Schatten
— Bertolt Brecht
Im Becher ersaufen mehr als im Meer.
Der Wind weht, wo er will. Du hörst sein Rauschen, weißt aber nicht, woher er kommt, noch wohin er geht.
Des Sommers Wochen standen still, es stieg der Bäume Blut; jetzt fühlst du, dass es fallen will in den, der alles tut.
— Rainer Maria Rilke
Liebe tröstet, wie Sonnenschein nach Regen.
— William Shakespeare
Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt, und an der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.
— Johann Peter Hebel
Wir müssen nicht glauben, dass alle Wunder der Natur nur in anderen Ländern und Weltteilen seien. Sie sind überall. Aber diejenigen, die uns umgeben, achten wir nicht, weil wir sie von Kindheit an, tä …
— Johann Peter Hebel
Mai: Dieser Monat ist ein Kuss, den der Himmel gibt der Erde, dass sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde.
— Friedrich von Logau
Er der Schöpfer, beuge sich herab zu dir und segne dich, er reiß auf die himmlischen Tore, er neige sein Angesicht zu dir, denn das Leben kann nur Frucht bringen durch seinen Segen! Nichts entsteh …
Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte
— August von Kotzebue
Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.
— Bertolt Brecht
Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung
— Germaine Madame de Stael
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit
— Johann Gottfried Seume
Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.
— Immanuel Kant
Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt
— Karl Julius Weber
Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen.
— Rainer Haak
Ach! reines Glück genießt doch nie, Wer zahlen soll und weiß nicht wie!
— Wilhelm Busch
Der allein ist weise, der im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.
— Christoph Martin Wieland