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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 27

  1. Im Schlaf sind wir keine Heuchler.

    William Hazlitt

  2. Mische Tun und Nichtstun und du verbringst dein Leben in Fröhlichkeit.

  3. Nachdenken enthält eine unerschöpfliche Quelle von Trost und Beruhigung.

    Novalis

  4. Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.

    Friedrich Nietzsche

  5. Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste .

    Jean Paul

  6. Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen

    Augustinus

  7. Obwohl es regnet, werde ich nicht naß: Deine schützende Liebe ist mein Schirm.

  8. Gold schenkt die Eitelkeit, der raue Stolz. Die Freundschaft und die Liebe schenkt Blumen.

    Franz Grillparzer

  9. Die Genußsucht frißt alles auf, am liebsten aber das Glück.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  10. Liebe ist .wie's Wetter: mal stürmisch, mal still. Ein Narr, der durchs Bitten was ausrichten will.

  11. Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.

    Napoleon

  13. Das Ziel des Lebens ist ein Leben im Einklang mit der Natur

    Zenon von Kition

  14. Die Blume ist ein Wort, ein Ausdruck, ein Seufzer aus voller Brust

    Bettina von Arnim

  15. Der Florian, der Florian, noch einen Schneemann setzen kann. (04. Mai)

  16. Fliegen die Fledermäus' abends umher, kommt anhaltend schönes Wetter daher.

  17. Zieht ein Gewitter auf vom Berg, pfeift der Wind durch die Burg.

  18. Es heisst, dass die Natur die Schweine geschaffen hat, damit wir schlemmen können.

  19. Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs.

    Ambrose Bierce

  20. Katze: weicher, unzerstörbarer Automat, von der Natur erschaffen, damit wir danach treten können, wenn in der Familie etwas schiefgeht.

    Ambrose Bierce

  21. Auf meinem Grabe sollen rote Rosen stehn, die roten Rosen, die sind schön

    Hermann Löns

  22. Wer keinen Wein trinkt, dem entgeht viel Genuß, wer aber den Wein falsch trinkt, verdirbt sich und anderen den Genuß.

    Joachim Ringelnatz

  23. Und scheint die Sonne noch so schön, am Ende muss sie untergehn.

    Christian Johann Heinrich Heine

  24. Still sitzend, nichts tuend, kommt der Frühling, und das Gras wächst von allein

  25. Voller Bauch lobt das Fasten.

  26. Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.

    Bernhard von Clairvaux

  27. Die Ehe ist ein Vertrag, bei dem der Mann auf die Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit man ihm die andere Hälfte kocht;

    Franklin P. Jones

  28. Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.

  29. Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.

  30. Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns unbefriedigt.

    Oscar Wilde

  31. Zu Oswald wächst die Rübe bald. (05. August)

  32. Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.

  33. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  34. Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen

    Theresia von Lisieux

  35. Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.

    William Hazlitt

  36. Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.

    Oscar Wilde

  37. Pankraz, Servaz und Bonifaz, die machen erst der Sonne Platz. (12. - 14. Mai)

  38. Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)

  39. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

  40. Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.

    Christian Morgenstern