August Sprüche
1904 Sprüche — Seite 27
Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau.
Glüh'n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle. (24. Juni)
Zu Philip und Jakobi Regen, bedeutet viel Erntesegen. (01. Mai)
Entspanne Dich. Lass Dich gehen. Ausser einigen wenigen Ausnahmen ist nichts so wichtig, wie es zuerst scheint.
In jedem Fall an jedem Ort wirkt Ruhe wie ein Zauberwort!
Niemand kann sich in seinem eigenen Schatten ausruhen.
Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen mißfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefühle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine …
— Johann Georg Zimmermann
Die Sauce ist für die Kochkunst, was die Grammatik für die Sprache.
Es wird mit Recht ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten, und daß man ihn gehörig mache, ist weibliche Charaktersache.
— Wilhelm Busch
Stille haben wir von Natur aus im Herzen. Wir müssen nur unser Herz öffnen.
Natur hat weder Kern noch Schale, alles ist sie mit einem Male.
— Albrecht von Haller
Im Wachstum des Lebens hat jede Stufe ihre Vollendung: die Blüte sowohl als die Frucht.
— Rabindranath Tagore
So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.
— Theodor Storm
Schenke dir selbst jeden Tag die schönsten Momente, und bade Körper, Seele und Geist in innerer Harmonie.
— Sarah Bernhardt
Bewahre die Liebe in Deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.
— Oscar Wilde
Nicht in der großen Zahl liegt das Geheimnis Freude zu entdecken. Was ein Mensch sucht, kann er in einer einzigen Rose finden.
— Antoine de Saint-Exupéry
Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.
— Mutter Theresa
Der Seele Frohsinn hängt nicht ab von Rosen und von Grün - dort wo ein Herz sich aufgetan, ist Garten voller Blüh'n
Regnet's am Johannistag, regnet es noch 14 Tag'. (24. Juni)
Vor dem Johannistag, man keine Gerste loben mag. (24. Juni)
Wenn man schlafen geht, soll man die Sorgen in die Schuhe stecken
Wenn die Rose sich selbst schmückt, schmückt sie auch den Garten.
— Friedrich Rückert
Der gesegnete Regen, der köstliche sanfte Regen ströme auf dich herab. Die kleinen Blumen mögen zu blühen beginnen und ihren köstlichen Duft ausbreiten, wo immer du gehst.
Die Kunst steckt wahrhaftig in der Natur; wer sie heraus kann reißen, der hat sie!
— Albrecht Dürer
Wenn du den Hahn einsperrst, geht die Sonne doch auf.
Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume.
— William Shakespeare
Über Rosen muss man dichten, in die Äpfel lässt sich beissen.
— Johann Wolfgang von Goethe
In Sand lege die Erdnuß, auf Lehm säe Weizen.
Wenn's regnet an St. Gervasius, es 14 Tage regnen muss. (19. Juni)
Arbeit, Müßigkeit und Ruh schließt dem Arzt die Türe zu
Im Schlaf sind wir keine Heuchler.
— William Hazlitt
Mische Tun und Nichtstun und du verbringst dein Leben in Fröhlichkeit.
Nachdenken enthält eine unerschöpfliche Quelle von Trost und Beruhigung.
— Novalis
Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen
— Augustinus
Obwohl es regnet, werde ich nicht naß: Deine schützende Liebe ist mein Schirm.
Gold schenkt die Eitelkeit, der raue Stolz. Die Freundschaft und die Liebe schenkt Blumen.
— Franz Grillparzer
Die Genußsucht frißt alles auf, am liebsten aber das Glück.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Liebe ist .wie's Wetter: mal stürmisch, mal still. Ein Narr, der durchs Bitten was ausrichten will.