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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 48

  1. Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich

    Christa Schyboll

  2. Köstliches iss noch am selben Abend, Ärger sprich erst am nächsten Morgen aus.

  3. Arbeit und Genuss sind Zwillingsbrüder, eins im andern lebend.

    Adolf von Wilbrandt

  4. Der Mensch ist nichts anderes, als er isst

    Carl Friedrich von Rumohr

  5. In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim andern Ohr hinaus.

    Otto Stössl

  6. An einem Rausch ist das schönste der Augenblick, in dem er anfängt.

    Claude Tillier

  7. Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.

    Ferdinand Ebner

  8. Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.

    William Osler

  9. Man müsste die Liebe genießen, wie man Fisch isst: Ohne die Gräten zu schlucken.

    Alphonse Karr

  10. Es gibt keinen größeren Verschwender als den Geizhals. Er vergeudet sein Leben auf die Entbehrung dessen, was er weder genießen kann noch will.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  11. Der Koch kann gebildet werden, der Bratkünstler wird geboren.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  12. Wohl dem, der die Gegenwart als liebe Fortsetzung seiner Erinnerungen, als Richtschnur und Bürgschaft der Zukunft genießt.

    Theodor Toeche-Mittler

  13. Das Köstlichste nach den Frauen sind die Melonen.

    Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes

  14. Zu allem Genuss sind zwei Herzen notwendig, die sich lieben

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  15. Die Ruhe, die der Geist genießt, wenn er sich selbstgemäß leben darf, ist das einzig wahre, unzerstörbare Glück.

    Malwida von Meysenbug

  16. Die wenigsten Menschen genießen ein Leben, das nur aus Genuss besteht.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  17. Genüsse sind eine Musik, bei der die Pausen die Hauptsache sind.

    Carl Ludwig Schleich

  18. Ein Stück Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen. Aber unsere Kultur hat die Gastronomie geschaffen.

    Honoré de Balzac

  19. Wer ganz genießt, der lebt wirklich!

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  20. Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen.

    Jane Austen

  21. Wieso gönnen wir uns den Genuss nicht sofort? Wie oft wird die Freude durch Vorbereitungen verdorben, durch törichte Vorbereitungen!

    Jane Austen

  22. Die kräftigste Gegenwirkung gegen die Entwicklung der Begehrlichkeit und Genußsucht ist die Gewöhnung an tüchtige Tätigkeit.

    Friedrich Paulsen

  23. Streiche die Phantasie fort und die meisten Genüsse unsres Daseins sind nicht des Erwähnens wert.

    Heinrich Martin

  24. Versprechen ist schon Geben, und Hoffen schon Geniessen!

    Jacques Delille