August Sprüche
1878 Sprüche — Seite 3
Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.
— Seneca
Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist.
— Oscar Wilde
Wir alle schreiten durch die Gasse, aber nur einige wenige blicken zu den Sternen auf.
— Oscar Wilde
Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurückläßt, ist bleibend.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn zwei gute Freunde sind, die einander kennen, Sonn und Mond begegnen sich, ehe sie sich trennen.
— Clemens Brentano
Tagträume erhalten das seelische Gleichgewicht.
Wahre Ruhe ist nicht Mangel an Bewegung. Sie ist Gleichgewicht der Bewegung.
— Ernst von Feuchtersleben
Einen Lehrer gibt es, wenn wir ihn verstehen – es ist die Natur
— Heinrich von Kleist
Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.
— Joseph Addison
Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.
— Abraham Lincoln
Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.
— Vincent van Gogh
Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber sehr süss ist.
Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.
— Mark Twain
Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer
— Napoleon
Das Glück liegt an jedem Tag des Jahres auf deinem Weg. Bück dich, heb es auf und halte deine Nase tief in seine Blütenblätter!
Die Liebe ist der Versuch der Natur, den Verstand aus dem Weg zu räumen
Es wäre verlorene Mühe, wollte man den Mond aus dem Wasser fischen.
Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
— Mahatma Gandhi
Deine Liebe ist in meinem Herzen wie ein Schilfrohr in den Armen des Windes.
Hast du es eilig, so mache einen Umweg.
Gewitter im Mai bringen Früchte herbei.
Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein, keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.
Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.
— Dietrich Bonhoeffer
Denen, die der Ruhe pflegen, kommen manche ungelegen.
— Wilhelm Busch
Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.
— Aristoteles
Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur es friert im weißen Röckchen.
— Theodor Storm
Zwei Blümlein blüh'n auf einer Au das eine rot, das andere blau, das blaue sprach: "Vergissmeinnicht", das rote sprach: "Ich liebe dich".
Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.
— Honoré de Balzac
Die Blüte braucht Sonne, um Frucht zu werden. Der Mensch braucht Liebe, um Mensch zu werden.
Laubfall an Leodegar, kündigt an ein fruchtbar Jahr. (02. Okt.)
Was Du auf dem Feld Deines Lebens anbaust ist wichtiger als die Größe des Feldes
Die Kunst Eltern zu sein besteht darin, dann zu schlafen, wenn das Baby nicht hinguckt.
Der Schlaf ist ein Dieb, der uns die Hälfte unseres Lebens stiehlt.
Wer noch nie einem Feind verziehen hat, hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden genossen
— Johann Kaspar Lavater
Natur und Musik können anrühren und bewegen, trösten und stärken, uns zu den Wurzeln führen, über uns hinaus und zu uns selbst
— Else Pannek
Muße ohne Bücher ist der Tod und des lebenden Menschen Grab.
— Seneca
Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?
— Arthur Schopenhauer
Luft und Licht heilen, und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gütiges Herz.
— Theodor Fontane
In allem habe ich Ruhe gesucht und nirgends gefunden als in einem Winkel mit einem Buch.
— Thomas à Kempis
Die gesellschaftliche Konversation wäre ein ausgezeichnetes Schlafmittel, wenn die Leute sich angewöhnen könnten, etwas leiser zu sprechen.
— George Bernard Shaw