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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 11

  1. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  2. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  3. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  4. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  5. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  6. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  7. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  8. Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!

  9. Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen

  10. Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!

  11. Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!

  12. Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt

  13. Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.

  14. Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!

  15. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  16. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Flüsse und Berge altern nicht.

  18. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  19. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid

  21. Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.

  22. Er ist Storch und Klappermaul.

  23. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  24. Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.

  25. Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.

  26. Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.

    Fjodor M. Dostojewski

  27. Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!

  28. Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.

    Otto von Leixner

  29. An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.

    Wilhelm Busch

  30. Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.

    Wilhelm Busch

  31. Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …

    Théophile Gautier

  32. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  33. Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt

    Demokrit

  34. Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

    Friedrich von Schiller

  35. Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.

    Jeremias Gotthelf

  36. Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.

  37. Die Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.

    François de la Rochefoucauld

  38. Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.

    Albrecht Dürer

  39. Die Bratwurst sucht man nicht im Hundestall.

  40. Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.

    Johann Wolfgang von Goethe