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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 6

  1. Nimm Dir Zeit. Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.

    Ovid

  2. Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)

  3. Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    Winston Churchill

  4. Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.

    Hans Christian Andersen

  5. So wie nicht jeder träumt, der schläft, so schläft auch nicht jeder, der träumt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.

    François de la Rochefoucauld

  7. Das Schöne wirkt entspannend, ohne zu langweilen.

  8. Gut Wetter, das kommt über Nacht, hat's im Sommer nie weit gebracht.

  9. Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele

    Anton Tschechow

  10. Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  11. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  12. Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack.

    Epikur

  13. Nimm dir ein Beispiel an der Natur, selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten. Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.

  14. Erholung ist die Würze der Arbeit.

    Plutarch

  15. Ein Augenblick der Seelenruhe ist besser, als was du erstreben magst.

  16. Hoffnung schöpfen aus der Schönheit der Natur, das geht auch im Spätherbst bei immer weniger Licht und Sonne

  17. Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.

    Christian Morgenstern

  18. Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.

    Arthur Schopenhauer

  19. Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  20. Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.

    Selma Lagerlöf

  21. Ohne Herz sieht man und erkennt doch nichts, hört man und versteht doch nichts, ißt man und schmeckt doch nichts.

  22. Die Sterne fürchten sich nicht, wie Leuchtkäfer zu erscheinen.

    Rabindranath Tagore

  23. Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.

    Horaz

  24. Es gibt keinen größeren Genuss auf Erden als den Schlaf, wenn man schlafen will.

    Anton Tschechow

  25. Sich Sorgen zu machen heißt, die Wolken von morgen über die Sonne von heute zu ziehen.

  26. Tagträumen ist nicht verlorene Zeit, sondern ein Auftanken der Seele.

  27. Zeit fühlen - nichts tun, nichts wollen: Das ist Luxus.

  28. Der Müßiggang: Es ist dies das heilige Kleinod, das einzige Fragment der Gottähnlichkeit, das uns vom Paradiese blieb.

    Friedrich von Schlegel

  29. Arbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.

    Peter Rosegger

  30. Ein Häuchen aus Rosen, aus Veilchen die Tür. Die Zimmer voll Liebe, das wünsche ich Dir.

  31. Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

    Gottfried Keller

  32. Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über Deinem Haus stehen.

  33. Hat der Abend auch keine Sonne, so hat er doch Sterne

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  34. Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, nicht aber um aufzugeben.

    Augustinus

  35. Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.

  36. Wenn der Wein gut ist, kommt der Durst mit dem Trinken.

  37. Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.

  38. Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.

    Georg Simmel

  39. Erquicklich ist die Mittagsruh, nur kommt man oftmals nicht dazu.

    Wilhelm Busch

  40. Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.

    Mark Twain