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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 12

  1. Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …

  2. Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Die Bratwurst sucht man nicht im Hundestall.

  4. Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …

    Rainer Maria Rilke

  5. Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis

    Jean-Jacques Rousseau

  6. Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.

  7. Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …

    Laotse

  8. Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.

  9. Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.

  10. Wirf dein Herz über den Fluss und spring hinterher.

  11. Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig

    William Shakespeare

  12. Ruhe ist Glück, wenn sie ein Ausruhen ist.

    Ludwig Börne

  13. Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.

  15. Gott gab uns die Erinnerung, damit wir im Dezember Rosen haben können

  16. Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel. Die letztere hat nur ein paar Blumen mehr.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  17. Und was aus der Erde gewachsen, das ging in die Erde zurück, doch die Arten, gezeugt vom Himmel, die kehrten zum himmlischen Raum.

    Mark Aurel

  18. Am Baum des Schweigens hängt der Friede

  19. Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.

  20. Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft

  21. Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeiten haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann.

  22. Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele.

    Peter Rosegger

  23. Ich glaube herausgefunden zu haben, wofür die Woche gut ist: Nämlich, um sich von den langweiligen Sonntagen zu erholen.

    Mark Twain

  24. Um das volle Maß der Freude genießen zu können, muss man jemanden haben, mit dem man es teilen kann.

    Mark Twain

  25. Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialektes geniessen.

    Gustav Freytag

  26. Der August reift - der September greift.

  27. Kommt der 1. Mai mit Schnee, bringt er Kuckuck und Nachtigall

  28. Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: bald siehst du, wenn der Schleier fällt, sen blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen.

    Eduard Mörike

  29. Blumen sind an jedem Weg zu finden, doch nicht jeder weiß den Kranz zu binden.

    Anastasius Grün

  30. Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel? Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.

    Robert Louis Stevenson

  31. Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Samen, der in der Erde verborgen war.

    Bettina von Arnim

  32. Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.

    Friedrich von Bodelschwingh

  33. Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.

    Christian Morgenstern

  34. Das eigentliche Geheimnis des Vogelflugs ist in der Wölbung des Vogelflügels zu erblicken.

    Otto Lilienthal

  35. Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes zum Leben erweckt.

    Khalil Gibran

  36. Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

    Khalil Gibran

  37. Zeit ist kostbarer als Gold.

  38. Sich zu entspannen ist besser, als beschäftigt zu sein.

    Ambrose Bierce

  39. Der Sinn des Reisens ist, an sein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns ist, unterwegs zu sein

    Sebastian Kneipp

  40. Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.

    Friedrich Nietzsche