August Sprüche
1904 Sprüche — Seite 20
Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.
— Seneca
Der kälteste Winter meines Lebens war ein Sommer in San Francisco.
— Mark Twain
Die gute Küche ist das innigste Band der guten Gesellschaft
— Marquis de Vauvenargues
So, wenn ich schaue in dein Antlitz mild, wo tausend frische Lebenskeime walten, da ist es mir, als ob Natur mein Bild mir aus dem Zauberspiegel vorgehalten.
— Annette von Droste-Hülshoff
Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.
— Abraham a Sancta Clara
Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
— Charles Robert Darwin
Zum Dank dafür, dass die Sonne sie bescheint, werfen die Dinge Schatten
— Bertolt Brecht
Der Wind weht, wo er will. Du hörst sein Rauschen, weißt aber nicht, woher er kommt, noch wohin er geht.
Des Sommers Wochen standen still, es stieg der Bäume Blut; jetzt fühlst du, dass es fallen will in den, der alles tut.
— Rainer Maria Rilke
Liebe tröstet, wie Sonnenschein nach Regen.
— William Shakespeare
Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt, und an der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.
— Johann Peter Hebel
Wir müssen nicht glauben, dass alle Wunder der Natur nur in anderen Ländern und Weltteilen seien. Sie sind überall. Aber diejenigen, die uns umgeben, achten wir nicht, weil wir sie von Kindheit an, tä …
— Johann Peter Hebel
Mai: Dieser Monat ist ein Kuss, den der Himmel gibt der Erde, dass sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde.
— Friedrich von Logau
Er der Schöpfer, beuge sich herab zu dir und segne dich, er reiß auf die himmlischen Tore, er neige sein Angesicht zu dir, denn das Leben kann nur Frucht bringen durch seinen Segen! Nichts entsteh …
Das Weib erzieht ein Bäumchen um der Blüten willen, der Mann hofft auf Früchte
— August von Kotzebue
Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen.
— Bertolt Brecht
Die Pracht der Gärten hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung
— Germaine Madame de Stael
Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.
— Ovid
Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
Im Becher ersaufen mehr als im Meer.
Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit
— Johann Gottfried Seume
Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.
— Immanuel Kant
Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt
— Karl Julius Weber
Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen.
— Rainer Haak
Ach! reines Glück genießt doch nie, Wer zahlen soll und weiß nicht wie!
— Wilhelm Busch
Der allein ist weise, der im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.
— Christoph Martin Wieland
Iß nur, wenn du wirklich hungrig bist, und selten aus Vergnügen.
— Carl Ludwig Schleich
Lebe ein gutes, ehrbares Leben - wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal geniessen können.
— Dalai Lama
Besser ein kleiner Fisch als gar nichts auf dem Tisch
Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen!
— Laotse
Es grüßen blaue Blümlein licht in deinem Garten klein. Sie bitten dich: Vergiss mein nicht, denn ich gedenke dein.
Ich denk an dich, wenn ein Regenbogen die Welt in buntes Licht taucht.
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.
Die Hochzeit der Seele mit der Natur macht den Verstand fruchtbar und erzeugt die Phantasie.
— Henry David Thoreau
Das Leben ist ein dorniger Rosenstock und die Kunst seine Blüte.
— Georg Ebers
St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. ((02. Juli)
Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.
— Franz von Assisi
Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, ausser, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.
— Franz von Sales
Es legte Adam sich im Paradiese schlafen, da ward aus ihm das Weib geschaffen. Du armer Vater Adam du! Dein erster Schlaf war deine letzte Ruh'.
— Matthias Claudius