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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 2

  1. Im Februar Schnee und Eis macht den Sommer heiß.

  2. Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben.

  3. Nicht der Hammerhieb, sondern der Tanz des Wassers rundet den Kiesel zu Schönheit.

    — Rabindranath Tagore

  4. Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigenen Seele. Halte recht oft solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.

    — Mark Aurel

  5. Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.

    — Dante Alighieri

  6. Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.

    — John Ruskin

  7. Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.

    — Friedrich Nietzsche

  8. Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.

    — Galileo Galilei

  9. Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

  10. An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

    — Gottfried Keller

  11. Es gehört zum Begriff des Spazierengehens, dass man keinen ernsthaften Zweck damit verbindet.

    — Wilhelm von Humboldt

  12. Jede Landschaft hat ihre eigene besondere Seele, wie ein Mensch, dem du gegenüber stehst.

    — Christian Morgenstern

  13. Wenn's am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (04. Juli)

  14. Wo Du eine Rose züchtest, mein Freund, kann keine Distel wachsen.

    — Frances Hodgson Burnett

  15. Auf einen dunklen Dezember folgt ein fruchtbares Jahr.

  16. Am Regenbogen muss man nicht Wäsche aufhängen wollen.

    — Johann Peter Hebel

  17. Vergolde den Vögeln die Flügel, und sie werden nie mehr fliegen.

  18. Du kannst noch so lange an der Olive zupfen, sie wird deshalb nicht früher reif

  19. Man geht so lange um den Brei, bis er kalt ist.

  20. Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

    — Blaise Pascal

  21. Selbst zum Genuss des Glücks bedarf man Mut.

    — Carl Spitteler

  22. Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

    — Friedrich Nietzsche

  23. Ohne einen feinen Beisatz von Selbstironie ist jeder Mensch mehr oder weniger ungenießbar. Daher gibt es so viele Ungenießbare.

    — Theodor Fontane

  24. Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen, da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden, der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.

    — Aristoteles

  25. Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, nie aber fordern.

    — Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  26. Luft und Licht sind die Liebhaber der Blumen, aber das Licht ist der Begünstigte. Zum Licht wenden sie sich, verschwindet es, so rollen sie ihre Blätter zusammen und schlafen in der Umarmung der …

    — Hans Christian Andersen

  27. Für keinen ist es zu früh oder spät, für die Gesundheit der Seele zu sorgen.

    — Epikur

  28. Alles ist fremdes Eigentum, nur die Zeit ist unser. Nur diese eine vergängliche und flüchtige Sache hat uns die Natur gegeben, und dennoch vertreibt uns daraus, wer will.

    — Seneca

  29. Halte ein, wenn es Zeit ist, innezuhalten

  30. Von einem, der spazieren geht, kann man niemals behaupten, er mache einen Umweg.

    — Arthur Schopenhauer

  31. Für Kritiker zu schreiben, lohnt sich nicht, wie es sich nicht lohnt, denjenigen Blumen riechen zu lassen, der einen Schnupfen hat.

    — Anton Tschechow

  32. Das Wasser nimmt nicht mehr Platz in einer Schale ein, als es bedarf. So gleicht es der Mäßigung.

    — Konfuzius

  33. Die größte Offenbarung ist die Stille.

    — Laotse

  34. Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es

    — Gottfried Keller

  35. Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken, und einige wenige kauen und verdauen.

    — Francis Bacon

  36. Wahre Ruhe ist nicht Mangel an Bewegung. Sie ist Gleichgewicht der Bewegung.

    — Ernst von Feuchtersleben

  37. Wie der Fluss im Meer, so findet unsere Arbeit ihre Erfüllung in der Tiefe der Muße

    — Rabindranath Tagore

  38. Tagträume erhalten das seelische Gleichgewicht.

  39. Wir alle schreiten durch die Gasse, aber nur einige wenige blicken zu den Sternen auf.

    — Oscar Wilde

  40. Der Kultivierte bedauert nie einen Genuss. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuss ist.

    — Oscar Wilde