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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 4

  1. Die Welt gehört dem, der sie genießt.

    Giacomo Leopardi

  2. Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken...

    Novalis

  3. Ein Bilderbuch ist diese Welt, das manchem herzlich wohl gefällt, der blätternd Bild um Bild genießt, vom Text nicht eine Zeile liest.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  4. Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.

    Albert Schweitzer

  5. Nimm eine Handvoll guter Erde. Vielleicht findest du ein Samenkorn darin oder eine Raupe. Wäre deine Hand geduldig genug, würde der Same ein Wald und die Raupe eine Schar geflügelter Wesen werden …

    Khalil Gibran

  6. Alle Speise köstlich schmeckt, wenn den Tisch die Liebe deckt.

    Felix Dahn

  7. Glück und Regenbogen sieht man nicht über dem eigenen Haus, sondern nur über fremden.

  8. Vernünftige Einsicht zu haben ist die größte Tugend, und Weisheit ist es, Wahres zu reden und gemäß der Natur zu handeln, indem man auf sie hört.

    Heraklit von Ephesos

  9. Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst

    Jean-Jacques Rousseau

  10. Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte

    Bertolt Brecht

  11. Der Wind beugt die Gräser, aber er bricht sie nicht.

  12. Muße ist der schönste Besitz von allen

    Sokrates

  13. Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.

    Albert Einstein

  14. Wie das Wetter an Maria Himmelfahrt, so der ganze Herbst sein mag. (15. August)

  15. Die Rose ist so etwas schönes, dass auch der wahnsinnigste Züchter sie nicht verderben kann.

    Konrad Adenauer

  16. Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.

    Gilbert Keith Chesterton

  17. Fliegen die Schwalben in den Höh'n, kommt ein Wetter, das ist schön.

  18. Wenn man einen Sumpf trocken legen will, darf man damit nicht die Frösche beauftragen.

    Mark Twain

  19. Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …

    Henri Poincaré

  20. Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

    Jules Renard

  21. Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen

    Kurt Tucholsky

  22. Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun

    Epiktet

  23. Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.

    Konfuzius

  24. Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  25. Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?

  26. Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.

    Otto von Bismarck

  27. Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.

  28. Wer sich abhetzt, wird nie Vollkommenheit erlangen. Dazu gehören Ruhe und Stille.

  29. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.

  30. Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …

    Henry David Thoreau

  31. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    August Bebel

  32. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    Reinhold Messner

  33. Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.

    Ralph Waldo Emerson

  34. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    Ralph Waldo Emerson

  35. Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.

    Voltaire

  36. In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.

    Antisthenes

  37. Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.

    Else Pannek

  38. Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.

  39. Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.

    Carl Ludwig Schleich

  40. Kunst ist Mensch plus Natur.

    Vincent van Gogh