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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 47

  1. Der Fisch will dreimal schwimmen: Im Wasser, im Schmalz und im Wein.

  2. Die Fische haben gut leben, sie trinken, wann sie wollen.

  3. Ein guter Hahn wird selten fett.

  4. Wer nicht Hundslauch riechen kann, soll auch kein Wildbret essen.

  5. Lieben und nicht genießen möchte den Teufel verdrießen.

  6. Wenn die Maus satt ist, schmeckt das Mehl bitter.

  7. Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden weiß und am fremden Genuss sich wie am eignen zu freun.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Bei der Arbeit recht Beginnen, beim Genießen rechter Schluss!

    Franz Emanuel August Geibel

  9. Wir haben nicht mehr Recht, Glück zu empfangen, ohne es zu schaffen, als Reichtum zu genießen, ohne ihn zu produzieren.

    George Bernard Shaw

  10. Letztendlich ist die Liebe im Vergleich zum Esprit einer Tabakspfeife banal.

    Jules de Goncourt

  11. Hoffnung, das ist die Illusionskraft der Seele, die in ihrer Illusion neun Zehntel des Glücks, das sie erwartet, vorweg genießt.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  12. Tee, Kaffee und Leckerli bringen den Bürger ums Äckerli.

  13. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Der Schlaf ist das einzige Geschenk, das uns die Götter ohne Arbeit gaben, mit der Arbeit aber dreifach versüßen.

    Karl Julius Weber

  15. Hunger wandelt Bohnen in Mandeln.

  16. Unter der Tonkunst schwillt das Meer unseres Herzens auf wie unter dem Mond die Flut.

    Jean Paul

  17. Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.

    Charles-Louis de Montesquieu

  18. Genieß die Gegenwart mit frohem Sinn, sorglos, was dir die Zukunft bringen werde; doch nimm auch bittern Kelch mit Lächeln hin - vollkommen ist kein Glück auf dieser Erde.

    Horaz

  19. Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht für ihn genußreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch das Streben nach höheren Zielen.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  20. Eine Frau ist nur eine Frau, aber eine gute Zigarre kann man rauchen.

    Rudyard Kipling

  21. Wie viel geht nicht vielen auf so langem Weg verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst die Neigung und die Fähigkeit, Einfaches zu genießen.

    Alexander von Villers

  22. Es ist so leicht, sich behaglichen Genuss zu verschaffen, dass man nur Staunen muß, wie selten er zu finden ist.

    Alexander von Villers

  23. Wer sich darauf versteht das Leben zu genießen, muss keine Reichtümer anhäufen.

  24. Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regen für beides zu entscheiden.

    Theodor Fontane

  25. Mit Haben, Gewinnen, Besitzen, Genießen schließt der Ideenkreis eine Kette um den Menschen, die ihn an Staub und Erde fesselt.

    Johann Georg Adam Forster

  26. Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.

    Theodor Fontane

  27. Jede Frau ist für gutes Essen anfällig.

    Giacomo Casanova

  28. Ich liebe alles, was alt: Alte Freunde, Zeiten, Bräuche, Bücher und Weine.

    Oliver Goldsmith

  29. Fresser und Säufer verstehen nichts vom Essen und vom Trinken.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  30. Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  31. Ich lebe von guter Suppe, nicht von schöner Sprache.

    Jean-Baptiste Molière

  32. Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

    Titus Maccius Plautus

  33. Die, welche durch Geiz zu Reichtum gelangen, werden ihn nicht lange genießen

  34. Nicht hastig leben! Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu genießen verstehen.

    Baltasar Gracián y Morales

  35. Genießen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.

    Hafis

  36. Ein Gemisch aus Whisky und Soda verdirbt zwei gute Sachen.

    Charles Lamb

  37. Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.

    Charles Lamb

  38. Kochen ist eine Kunst und eine gar edele.

    Henriette Davidis

  39. Genieße was du hast, als ob du noch heute sterben solltest, aber spar es auch, als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, der, beide eingedenk, im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.

    Christoph Martin Wieland

  40. Der Mensch soll aus Gesundheit freudig, aus Überzeugung mäßig und aus Verständnis gut essen.

    Carl Friedrich von Rumohr