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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 47

  1. Jede Frau ist für gutes Essen anfällig.

    Giacomo Casanova

  2. Ich liebe alles, was alt: Alte Freunde, Zeiten, Bräuche, Bücher und Weine.

    Oliver Goldsmith

  3. Fresser und Säufer verstehen nichts vom Essen und vom Trinken.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  4. Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  5. Ich lebe von guter Suppe, nicht von schöner Sprache.

    Jean-Baptiste Molière

  6. Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

    Titus Maccius Plautus

  7. Die, welche durch Geiz zu Reichtum gelangen, werden ihn nicht lange genießen

  8. Nicht hastig leben! Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu genießen verstehen.

    Baltasar Gracián y Morales

  9. Genießen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.

    Hafis

  10. Ein Gemisch aus Whisky und Soda verdirbt zwei gute Sachen.

    Charles Lamb

  11. Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.

    Charles Lamb

  12. Kochen ist eine Kunst und eine gar edele.

    Henriette Davidis

  13. Genieße was du hast, als ob du noch heute sterben solltest, aber spar es auch, als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, der, beide eingedenk, im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.

    Christoph Martin Wieland

  14. Der Mensch soll aus Gesundheit freudig, aus Überzeugung mäßig und aus Verständnis gut essen.

    Carl Friedrich von Rumohr

  15. Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich

    Christa Schyboll

  16. Köstliches iss noch am selben Abend, Ärger sprich erst am nächsten Morgen aus.

  17. Arbeit und Genuss sind Zwillingsbrüder, eins im andern lebend.

    Adolf von Wilbrandt

  18. Der Mensch ist nichts anderes, als er isst

    Carl Friedrich von Rumohr

  19. In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim andern Ohr hinaus.

    Otto Stössl

  20. An einem Rausch ist das schönste der Augenblick, in dem er anfängt.

    Claude Tillier

  21. Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.

    Ferdinand Ebner

  22. Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.

    William Osler

  23. Man müsste die Liebe genießen, wie man Fisch isst: Ohne die Gräten zu schlucken.

    Alphonse Karr

  24. Es gibt keinen größeren Verschwender als den Geizhals. Er vergeudet sein Leben auf die Entbehrung dessen, was er weder genießen kann noch will.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  25. Der Koch kann gebildet werden, der Bratkünstler wird geboren.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  26. Wohl dem, der die Gegenwart als liebe Fortsetzung seiner Erinnerungen, als Richtschnur und Bürgschaft der Zukunft genießt.

    Theodor Toeche-Mittler

  27. Das Köstlichste nach den Frauen sind die Melonen.

    Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes

  28. Zu allem Genuss sind zwei Herzen notwendig, die sich lieben

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  29. Die Ruhe, die der Geist genießt, wenn er sich selbstgemäß leben darf, ist das einzig wahre, unzerstörbare Glück.

    Malwida von Meysenbug

  30. Die wenigsten Menschen genießen ein Leben, das nur aus Genuss besteht.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  31. Genüsse sind eine Musik, bei der die Pausen die Hauptsache sind.

    Carl Ludwig Schleich

  32. Ein Stück Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen. Aber unsere Kultur hat die Gastronomie geschaffen.

    Honoré de Balzac

  33. Wer ganz genießt, der lebt wirklich!

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  34. Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen.

    Jane Austen

  35. Wieso gönnen wir uns den Genuss nicht sofort? Wie oft wird die Freude durch Vorbereitungen verdorben, durch törichte Vorbereitungen!

    Jane Austen

  36. Die kräftigste Gegenwirkung gegen die Entwicklung der Begehrlichkeit und Genußsucht ist die Gewöhnung an tüchtige Tätigkeit.

    Friedrich Paulsen

  37. Streiche die Phantasie fort und die meisten Genüsse unsres Daseins sind nicht des Erwähnens wert.

    Heinrich Martin

  38. Versprechen ist schon Geben, und Hoffen schon Geniessen!

    Jacques Delille