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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 18

  1. Wer ein Kamel liebt, muss sich mit seinen Höckern abfinden.

  2. Es sind die hübschen Vögel, die man in den Käfig sperrt

  3. Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche

  4. Vertreibe die Natur mit der Mistgabel - immer wieder wird sie zurückkehren.

    Horaz

  5. Ruhe, das höchste Gut auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz.

    Johann Georg Zimmermann

  6. Liebe allein genügt nicht mehr für bleibende Nähe. Heute braucht ihr all euren Verstand für eine großartige Ehe. Haltet in unserer hektischen Zeit ganz bewusst und täglich Kraft nur für euch bereit …

  7. Die meisten jagen so sehr dem Genusse nach, dass sie an ihm vorbeilaufen.

    Sören Kierkegaard

  8. Kann eine von der Liebe bereitete Mahlzeit jemals unschmackhaft sein?

    Jean-Jacques Rousseau

  9. Dieselbe Gabe, die einem Mann befähigt Millionen zu erwerben, hindern ihn, sie zu genießen.

    Antoine de Rivarol

  10. Der Genuss des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich ihn allein für mich haben soll.

    Adolf Friedrich von Schack

  11. Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.

    Théodore Simon Jouffroy

  12. Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.

  13. Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen

    Honoré de Balzac

  14. Wer Bäume pflanzt liebt noch andere außer sich selbst.

  15. Der Schlaf ist die beste Medizin.

  16. Ein Mädchen ohne Freund ist wie ein Frühling ohne Blüten

  17. Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh. (24. August)

  18. Jeder nach seinem Sinn wählt seiner Freuden Ort: der Rosenkäfer hier, und der Mistkäfer dort.

    Friedrich Rückert

  19. Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.

  20. Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)

  21. Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)

  22. Dankbarkeit gefällt, Undank hat die ganze Welt.

  23. Kommt der Zorn, geht der Verstand.

  24. Wir wundern uns nie über den Sonnenaufgang einer Freude, sondern über den Sonnenuntergang derselben.

    Jean Paul

  25. Die Mücke fliegt so lang ums Licht, bis sie sich versengt.

  26. Die schönsten Dinge auf der Welt sind die nutzlosesten; zum Beispiel Pfauen und Lilien.

    John Ruskin

  27. Das Talent des Menschen hat seine Jahreszeiten - wie die Früchte.

    François de la Rochefoucauld

  28. Die Natur versteht keinen Spass, sie ist immer wahr, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer die der Menschen

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen, sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  30. Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.

    Mark Twain

  31. Die Fliege, die nicht geklappt sein will, setzt sich am sichersten auf die Klappe selbst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  32. Blitzt und donnert es mit Schauern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern!

  33. Kracht die Kuh durchs Scheunendach, wollt’ sie wohl den Schwalben nach.

  34. Der Eber ist stets missgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.

  35. Das macht den Bauern gar nicht froh, wenn's regnet in sein Cabrio.

  36. Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.

    Ralph Waldo Emerson

  37. Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.

    Rudyard Kipling

  38. So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.

    Gottfried Keller

  39. Der Garten ist ein anderer Himmel mit Sternen aus Blumen.

  40. Der Wechsel vergnügt die menschlichen Sinnen, dies lehrt uns der Umgang und auch die Natur.

    Johann Christian Günther