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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 23

  1. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.

  2. Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  3. Der Baum kann sich den Vogel nicht aussuchen, der auf ihm landet.

  4. Die Idee des Meeres ist in einem Wassertropfen vereint.

    Baruch de Spinoza

  5. Die Natur ist ein Verschwender, der keine Kosten scheut, um sein Werk in kürzester Zeit zu vollenden.

    Thomas Alva Edison

  6. Auf rein botanischem Gebiet weilt jeder gern, der voll Gemüt.

    Wilhelm Busch

  7. Grünt die Esche vor der Eiche, gibt's im Sommer eine Bleiche.

  8. Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss wird selbst das Glück zum Überdruss.

    Ludwig Bechstein

  9. Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht. Die Quelle rinnt, und fragt nicht, wem sie rauscht. Die Blume blüht und fragt nicht, wer sie pflückt. O sorge, Freund, dass gleiches Tun dir glückt …

    Julius Sturm

  10. Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins

    Seneca

  11. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur

    Friedrich von Schiller

  12. Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …

  13. Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.

    Friedrich von Schiller

  14. Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.

    Albrecht von Haller

  15. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    Emile Zola

  16. Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.

    Friedrich von Bodenstedt

  17. Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.

    Paul Cezanne

  18. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    Theodor Fontane

  19. Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

    Epikur

  20. Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.

    Christopher Marlowe

  21. Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.

    William Wordsworth

  22. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.

  23. Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.

  24. Wo Frösche sind, da sind auch Störche.

  25. Wer hat es den Läusen so bald gesagt?

  26. An Romanus und Lupizinius die Sonne scheinen muss. (28. Feb.)

  27. Wenn Jakobi tagt, werden die jungen Störche aus dem Nest gejagt. (25. Juli)

  28. Mairegen auf die Saaten ist wie Dukaten.

  29. Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.

    Benjamin Franklin

  30. Wer die ganze Nacht schläft, hat am Tage Anspruch auf ein wenig Ruhe

  31. Muße braucht Zufriedenheit und Selbstvertrauen.

    Else Pannek

  32. Glück ist der Freunde Sommer und Ernte, Unglück aller Freunde Winter

  33. Essen und Trinken - das steht für Freude am Leben.

    Helmut Kohl

  34. Die Hausfrau muss sich stets vergewissern, dass der Kaffee ausgezeichnet ist, und der Hausherr, dass die Spirituosen von bester Qualität sind.

  35. Das Gelingen großer und guter Handlungen ist in alle Ewigkeit der höchste Genuß großer und guter Geister.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  36. Ein Ei geht in vierundzwanzig Stunden durch drei Leiber.

  37. Je näher dem Bein, je süßer das Fleisch

  38. Es wird kein Fresser geboren, er wird erzogen

  39. Blumen blühen nur kurze Zeit, doch Freundschaft hält für Ewigkeit.

  40. Wo sind die Tränen von gestern Abend? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

    Bertolt Brecht