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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 10

  1. Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.

  2. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  3. Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'

    Rudyard Kipling

  4. An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)

  5. An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.

    Wilhelm Busch

  6. Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)

  7. Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.

    Wilhelm Busch

  8. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    Henry David Thoreau

  9. Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …

    Théophile Gautier

  10. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  11. Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.

  12. Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.

    Guy de Maupassant

  13. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  14. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  15. Genuss ist der Beginn und das Ende eines gesegneten Lebens.

    Epikur

  16. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    Blaise Pascal

  17. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  18. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob dein Leben der Muße oder der Trägheit gehört.

    Seneca

  19. Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.

    Immanuel Kant

  20. Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.

  21. Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.

    Marcus Tullius Cicero

  22. Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.

  23. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  24. Mancher glaubt zu genießen, und schlingt doch nur.

  25. Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.

    Horatio Nelson

  26. Essen ist ein Bejdürfnis, geniessen eine Kunst

    François de la Rochefoucauld

  27. Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt

    Demokrit

  28. Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

  29. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  30. Ist St. Moritz hell und klar, stürmt der Winter, das ist klar. (22. Sept.)

  31. Der Kosmas und der Damian, die zünden alle Lichter an. (26. Sept.)

  32. Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.

    Friedrich von Schiller

  33. Das Glück ist eine Frage des Ausgeschlafenseins. Verschlafe, wenn du Talent hast, die volle Hälfte deines Lebens, du wirst dann die andere doppelt gelebt haben.

    Carl Ludwig Schleich

  34. Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!

  35. Altes Fleisch gibt fette Suppen

  36. Ein Baum, der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst.

  37. Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.

    Jeremias Gotthelf

  38. Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.

  39. Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.

    Antoine de Rivarol

  40. Auch das noch musst du lernen, dankbar froh den guten Augenblick genießen

    Friedrich Halm