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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 10

  1. Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.

  2. Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.

    Jens Peter Jacobsen

  3. Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.

    Christoph A. Tiedge

  4. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

    Ralph Waldo Emerson

  5. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    Oscar Wilde

  6. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  7. Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

    Ralph Waldo Emerson

  8. Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen zusammenstehen, kann nie ein Bild der Disharmonie entstehen.

    Vincent van Gogh

  9. Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?

    Heinrich von Kleist

  10. Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.

    Reinhold Messner

  11. Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.

    Victor-Marie Hugo

  12. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

  13. Die Natur will, dass die Kinder Kinder sind, ehe sie Erwachsene werden.

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.

  15. Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

  16. An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.

  17. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  18. Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.

  19. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  20. Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.

  21. Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich

    Christina I. von Schweden

  22. Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.

  23. Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.

  24. Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.

  25. Keine Elster heckt eine Taube.

  26. Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.

  27. Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.

  28. Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!

  29. Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?

  30. Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.

  31. Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.

    Horatio Nelson

  32. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.

  34. Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen

  35. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    Blaise Pascal

  36. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  37. Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.

  38. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  39. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  40. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel