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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 7

  1. Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.

    Arthur Schopenhauer

  2. Arbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.

    Peter Rosegger

  3. Zeit fühlen - nichts tun, nichts wollen: Das ist Luxus.

  4. Ohne Herz sieht man und erkennt doch nichts, hört man und versteht doch nichts, ißt man und schmeckt doch nichts.

  5. Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.

    Christian Morgenstern

  6. Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

  7. Der Müßiggang: Es ist dies das heilige Kleinod, das einzige Fragment der Gottähnlichkeit, das uns vom Paradiese blieb.

    Friedrich von Schlegel

  8. Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.

    Selma Lagerlöf

  9. Die Sterne fürchten sich nicht, wie Leuchtkäfer zu erscheinen.

    Rabindranath Tagore

  10. Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.

    Horaz

  11. Tagträumen ist nicht verlorene Zeit, sondern ein Auftanken der Seele.

  12. Sich Sorgen zu machen heißt, die Wolken von morgen über die Sonne von heute zu ziehen.

  13. Ein Häuchen aus Rosen, aus Veilchen die Tür. Die Zimmer voll Liebe, das wünsche ich Dir.

  14. Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.

  15. Wenn der Wein gut ist, kommt der Durst mit dem Trinken.

  16. Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

    Gottfried Keller

  17. In der Natur selbst trauen wir einer stolzen Frau nicht viel Zärtlichkeit, und einer zärtlichen Frau nicht viel Stolz zu.

    Gotthold Ephraim Lessing

  18. Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.

  19. Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, nicht aber um aufzugeben.

    Augustinus

  20. Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über Deinem Haus stehen.

  21. Hat der Abend auch keine Sonne, so hat er doch Sterne

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  22. Erst müssen die raueren Stürme, die den Frühling ankündigen, verbraust sein, ehe die Blüte hervordringt.

    Wilhelm Schulz

  23. Du bist wie eine Rose, so schön und stachelig - drum halt ich dich nur lose, doch das für ewiglich.

  24. Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  25. Alle wahren Muster des Geschmacks sind in der Natur.

    Jean-Jacques Rousseau

  26. Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht, um das Individuum aus sich heraus zu dem anderen hinzuführen. Im Wunsch such ich, den Gegenstand zu mir zu ziehen, in der Liebe w …

    José Ortega y Gasset

  27. Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.

  28. Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.

    Georg Simmel

  29. Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.

    Mark Twain

  30. Es gibt keine aufrichtigere Liebe als die zum Essen.

    George Bernard Shaw

  31. Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.

    Gottfried August Bürger

  32. Gebt dem kleinen Kind einen dürren Zweig, es wird mit seiner Phantasie Rosen daraus sprießen lassen

    Jean Paul

  33. Der Wein ist die Erquickung des Herzens, wenn er aber ohnmässig getrunken wird, ist er der Tod der Seele.

    Abraham a Sancta Clara

  34. Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat

    Christian Friedrich Hebbel

  35. Alle Sorgen des Lebens stürzen über uns zusammen, weil wir uns weigern, jeden Tag eine Weile still in unserem Zimmer zu sitzen.

    Blaise Pascal

  36. Man darf am Wetter nie verzweifeln, solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.

    Arthur Schopenhauer

  37. Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken.

    Francois Rabelais

  38. Erquicklich ist die Mittagsruh, nur kommt man oftmals nicht dazu.

    Wilhelm Busch

  39. Wenn du stirbst, wird sich dein Körper in Tausende von Sternen verwandeln, die dann am Himmel leuchten und jeder; der in den Himmel schaut, wird sich in die Nacht verlieben

  40. Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken - die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang.

    Vincent van Gogh