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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 45

  1. Wer sieht nicht Geister auf den Wolken beim Untergang der Sonne?

    Philipp Otto Runge

  2. Der Morgen ist die grenzenlose Erleuchtung des Universums

    Philipp Otto Runge

  3. Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.

    Manfred Kyber

  4. Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.

    Robert Herrick

  5. Die große schweigende Rednerin Natur hat allein für unsere Schmerzen das rechte Wort.

    August Pauly

  6. Wir nennen es Helligkeit, wenn uns mit dem Aufgang der Sonne das Nahe sichtbar gemacht und die Sterne verfinstert werden.

    August Pauly

  7. Die Wolken: die Schauspieler der Lüfte.

    August Pauly

  8. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

    August Pauly

  9. Wo können wir uns wohl dem Schöpfer näher wähnen, als wenn der Schöpfung Pracht hervorruft Wonnentränen?

    Heinrich Martin

  10. Bildung ruht auf drei mächtigen Säulen: Geist, Natur und Kunst.

    Heinrich Martin

  11. Der von Einbildungskraft entblösste Verstand möchte selbst die Natur abschätzig behandeln, wenn sie nur nicht stärker wäre als er.

    Germaine Madame de Stael

  12. Ich glaube fest, dass jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.

    William Wordsworth

  13. Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  14. Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben.

    Jakob Wassermann

  15. Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.

    Ella Wheeler Wilcox

  16. Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  17. Ein Baum, der umfällt, macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst

  18. Es ist gut, wenn wir uns erinnern, dass das Universum – mit einer kleinen, unscheinbaren Ausnahme – sich aus den anderen zusammensetzt.

    Oliver Wendell Holmes

  19. Die Kirche sagt: Die Erde ist eine Scheibe. Ich aber weiß, dass sie rund ist, da ich ihren Schatten auf dem Mond gesehen habe; und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten, als in die Kirche.

    Ferdinand Magellan

  20. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein Kamel macht eine Wüste!

    Alfred Capus

  21. Wenn es im Süden einen Lügner gibt, so gibt es einen einzigen: die Sonne. Was sie beleuchtet wird übergroß.

    Alphonse Daudet

  22. Die Formen der Natur sind nur ein Wörterbuch, in dem der Künstler nachschlägt, um seine eigenen Vorstellungen zu verstärken.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  23. Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  24. Ein gesunder Schlaf ist mir lieber als ein Taler.

  25. Ruhe ist nur durch Arbeit zu gewinnen.

  26. Wenn zu rechter Zeit der Mensch fassen würde, welch süße Gabe der Schlaf ist, es würde keiner mehr ihn mutwillig auf das Nichtswürdigste verschleudern.

    Jeremias Gotthelf

  27. Bekanntlich brauchen wir immer einen großen Krieg, um uns von den tiefen Wunden, die uns der Friede geschlagen, zu erholen.

    Daniel Spitzer

  28. Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe!

    Lukian

  29. Was ist Freiheit? - Freizeit. Was ist Freizeit? - Freiheit.

    George Bernard Shaw

  30. Ich bin immer - auch im Leben - für Ruhepunkte. Parks ohne Bänke können mir gestohlen bleiben.

    Theodor Fontane

  31. Etwas Ruhe zum Besinnen, — Jede Atempause feiern und genießen. — Wir wären besinnungslos ohne Ruhe uns zu besinnen.

    Else Pannek

  32. Manche Leute schlafen nur deshalb so gut, weil sie langweilige Träume haben.

    Germaine Madame de Stael

  33. Gibt's kein Paradies, gibt's doch Paradiese!

    Friedrich von Bodenstedt

  34. Die Ruhe, die Tatenlosigkeit ist gut und reizend, aber das Schaffen, das Hervorbringen hat tausendfältiges Lächeln.

    Sophie Mereau

  35. Ein vernünftiger Mensch erholt sich bei einer Arbeit von der anderen.

    Helmuth James Graf von Moltke

  36. Im Bett soll man nur leichte und unterhaltende Lektüre zu sich nehmen, sowie spannende und beruhigende, ferner ganz schwere wissenschaftliche und frivole sowie mittelschwere und jede sonstige, andere …

    Kurt Tucholsky

  37. Ruhe ist für die Seele der Anfang der Reinigung

    Basilius von Caesarea

  38. Der ist ein Glücklicher, der, wenn er sich zur Ruhe niederlegt, sich darauf freut, wieder aufzuwachen.

    Richard Rothe

  39. Der Schlaf ist für den Menschen, was das Aufziehen für die Uhr ist.

    Arthur Schopenhauer

  40. Um der großen Kraft teilhaftig zu werden, muss ein Mensch ruhen, sobald er das Bedürfnis danach empfindet - sei es um Mittag oder Mitternacht.

    Prentice Mulford