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August Sprüche

1904 Sprüche — Seite 5

  1. Ackert der Bauer splitternackt, die Magd ein starker Brechreiz packt.

  2. Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen

    Kurt Tucholsky

  3. Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun

    Epiktet

  4. Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.

    Konfuzius

  5. Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  6. Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?

  7. Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.

  8. Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.

  9. Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.

    Otto von Bismarck

  10. Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.

    Gilbert Keith Chesterton

  11. Die Völker und die einzelnen Menschen sind nur am besten, wenn sie am frohesten sind: und verdienen den Himmel, wenn sie ihn genießen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  12. Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.

    Eduard von Bauernfeld

  13. Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten. Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend

  14. Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …

    Henry David Thoreau

  15. Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.

    Ralph Waldo Emerson

  16. Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.

  17. Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.

    Voltaire

  18. Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.

  19. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    Reinhold Messner

  20. Natürliche Dinge sind nicht unanständig.

    Vergil

  21. Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.

    Carl Ludwig Schleich

  22. Alle Flüsse münden ins Meer. Alle Dinge weisen in eine Richtung.

  23. Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.

    Johann Peter Eckermann

  24. Die menschliche Natur hasst alles, was überlegen ist.

    Thukydides

  25. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    Ralph Waldo Emerson

  26. Wer den Baum gepflanzt hat, geniesst selten seine Frucht.

  27. Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht

  28. Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.

    Else Pannek

  29. Nach unserer bisherigen Erfahrung sind wir zum Vertrauen berechtigt, daß die Natur die Realisierung des mathematisch denkbar Einfachsten ist.

    Albert Einstein

  30. Man muss den Brei nicht weiter treten, als er von selbst fließt.

  31. St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)

  32. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    August Bebel

  33. Regnet's an St. Veit, Gerste nicht leid't.

  34. Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.

  35. Kocht die Bäuerin faule Eier, kotzt der Bauer wie ein Reiher!

  36. Man soll ihm den Brotkorb höher hängen.

  37. Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.

    Ludwig Börne

  38. Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen, wie dem Niedertreten des Grases, schonungsvoll zu sein.

    Christian Morgenstern

  39. Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. (07. Sept.)

  40. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.