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August Sprüche

1878 Sprüche — Seite 5

  1. Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen

  2. Man soll ihm den Brotkorb höher hängen.

  3. Man muss sich mit Brot behelfen, bis man Fleisch bekommt.

  4. Man muss den Brei nicht weiter treten, als er von selbst fließt.

  5. Wer den Baum gepflanzt hat, geniesst selten seine Frucht.

  6. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    — Ludwig Uhland

  7. Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen

  8. Wenn es vor Frühlingsanfang Gewitter gibt, folgen 49 Tage schlechtes Wetter.

  9. St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)

  10. Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.

  11. Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht

  12. Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.

    — Henry David Thoreau

  13. Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.

    — Jean Paul

  14. Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.

    — Johann Peter Eckermann

  15. Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. (07. Sept.)

  16. Kunst ist Mensch plus Natur.

    — Vincent van Gogh

  17. Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.

    — Carl Ludwig Schleich

  18. Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.

    — Eduard von Bauernfeld

  19. Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.

  20. In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.

    — Antisthenes

  21. Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.

    — Ralph Waldo Emerson

  22. Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.

    — August Bebel

  23. Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.

  24. Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …

    — Henry David Thoreau

  25. Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.

    — Reinhold Messner

  26. Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.

    — Ralph Waldo Emerson

  27. Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.

    — Voltaire

  28. Die missachtete Natur schlägt zurück. Und auch das wird missachtet.

    — Else Pannek

  29. Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.

  30. Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee gehen über alles!

    — Theodor Fontane

  31. Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst.

    — Christian Friedrich Hebbel

  32. Die menschliche Natur hasst alles, was überlegen ist.

    — Thukydides

  33. Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.

    — Bernhard Freidank

  34. Den Feierabend muss man am Morgen suchen.

  35. Nimm Dir Zeit. Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.

    — Ovid

  36. Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)

  37. Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    — Winston Churchill

  38. Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.

    — Hans Christian Andersen

  39. So wie nicht jeder träumt, der schläft, so schläft auch nicht jeder, der träumt.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  40. Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.

    — François de la Rochefoucauld