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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 12

  1. Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre Währung zerstören.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  2. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  3. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  4. Hohle Köpfe klappern am meisten.

  5. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  6. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.

    Ernst von Feuchtersleben

  8. Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.

    Johann Nepomuk Nestroy

  9. Flüsse und Berge altern nicht.

  10. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  11. Eine Spanne Zeit kann nicht mit einer Spanne Gold gekauft werden.

  12. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

  13. Jede Mode kommt aus der Mode.

  14. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    Christian Friedrich Hebbel

  15. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid

  16. Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.

  17. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  18. Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.

  19. Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.

  20. Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.

  21. Keine Elster heckt eine Taube.

  22. Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.

  23. Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.

  24. Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?

  25. Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!

  27. Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.

    Otto von Leixner

  28. Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Weisst du, was in dieser Welt mir am meisten wohl gefällt? Dass die Zeit sich selbst verzehrt, und die Welt nicht ewig währt.

    Friedrich von Logau

  30. Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.

    Alfred de Musset

  31. An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.

    Wilhelm Busch

  32. Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.

    Wilhelm Busch

  33. Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.

    Friedrich von Schiller

  34. Er ist Storch und Klappermaul.

  35. Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …

    Théophile Gautier

  36. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  37. Alles Irdische ist vergänglich.

    Joseph Victor von Scheffel

  38. Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.

  39. Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören

    Jean Paul

  40. Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.

    Fjodor M. Dostojewski