September Sprüche
2158 Sprüche — Seite 6
Wie das Wetter an Maria Himmelfahrt, so der ganze Herbst sein mag. (15. August)
Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich am schnellsten zurück.
Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.
Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.
— Otto von Bismarck
Ackert der Bauer splitternackt, die Magd ein starker Brechreiz packt.
Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben.
— Laotse
Wir sind einander nah durch die Natur, aber sehr entfernt durch die Bildung.
— Konfuzius
Je größer aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.
— Gilbert Keith Chesterton
Fliegen die Schwalben in den Höh'n, kommt ein Wetter, das ist schön.
Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Ein Bruder ist ein Freund, den dir die Natur gegeben hat.
Kocht die Bäuerin faule Eier, kotzt der Bauer wie ein Reiher!
Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet
— Paul Cezanne
St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)
Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.
— Bernhard Freidank
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.
— Ludwig Uhland
Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen
Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind.
— Auguste Renoir
Retten können wir die Berge nur, wenn wir sie begreifen - mit den Händen, den Sinnen, dem Herzen.
— Reinhold Messner
In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.
— Antisthenes
In tausend Blumen steht die Liebesschrift geprägt, wie ist die Erde schön, wenn sie den Himmel trägt!
— Friedrich Rückert
Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.
— Johann Peter Eckermann
Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)
Die Anlage von tausend Wäldern liegt in einem Samenkorn.
— Ralph Waldo Emerson
Orientiere dich an den Sternen, aber freue dich über die Blume am Wegesrand.
— Voltaire
Glück ist ein illusorischer Zustand, ein sich Anklammern an Vergängliches
— John Knittel
Wer darauf wartet, für wichtige Dinge Zeit zu haben, dem läuft sie davon.
— Else Pannek
Regnet's an St. Veit, Gerste nicht leid't.
So können wir zum Beispiel die Dankbarkeit in uns durch bloße Gewohnheit erregen, lebendig erhalten, ja zum Bedürfnis machen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
— August Bebel
Das Komitee ist eine Sackgasse, in die Ideen hineingelockt und dann in Ruhe erdrosselt werden.
— Abraham Lincoln
Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.
Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.
— Charles Caleb Colton
Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit.
— Napoleon
Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen
Alles ist eine Modesache: Gottesfurcht ist eine Modesache und die Liebe und die Krinoline und ein Ring in der Nase
— Sören Kierkegaard
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.
— Matthias Claudius
Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest anfasst.
Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.
— Ludwig Börne
Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.
— Henry David Thoreau