September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 6
Die Natur scheint es weise eingerichtet zu haben, dass die Torheiten der Menschen schnell vorübergehen; doch die Bücher verewigen diese.
— Michel de Montaigne
Wir schlagen der Erde tiefe Wunden und trampeln achtlos auf ihr herum. Die Erde ist unsere nährende Mutter, und seine Mutter bringt man nicht um.
Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht.
— Christian Friedrich Hebbel
Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.
— Ralph Waldo Emerson
Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten, was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todess …
— Henry David Thoreau
Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen
Schaue zum Himmel, wenn du den Mond sehen willst, und nicht in den Teich.
Wer den schlechtesten Gebrauch von seiner Zeit macht, jammert am meisten, dass sie so knapp ist.
— Jean de la Bruyère
Lorent im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein. (05. Sept.)
Nichts ist "ewig", weder in der Natur noch im Menschenleben, ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
— August Bebel
Wenn es vor Frühlingsanfang Gewitter gibt, folgen 49 Tage schlechtes Wetter.
In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.
— Antisthenes
Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.
— Charles-Louis de Montesquieu
Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, muss auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser.
— Carl Ludwig Schleich
Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit.
— Napoleon
Kunst ist Mensch plus Natur.
— Vincent van Gogh
Regnet's an St. Veit, Gerste nicht leid't.
Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten. Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend
Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet
— Paul Cezanne
Man muß mit der Natur langsam und läßlich verfahren, wenn man ihr etwas abgewinnen will.
— Johann Peter Eckermann
Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)
Wer darauf wartet, für wichtige Dinge Zeit zu haben, dem läuft sie davon.
— Else Pannek
St. Kilian ist der rechte Rübenmann. (08. Juli)
Das Schöne, das sterblich ist, vergeht, aber nicht das Kunstwerk.
— Leonardo da Vinci
Es gibt nichts, das so absolut ist wie Zeit und nichts, das so relativ ist wie ihre Dauer.
— Josef Bordat
Alles ist eine Modesache: Gottesfurcht ist eine Modesache und die Liebe und die Krinoline und ein Ring in der Nase
— Sören Kierkegaard
Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.
— Adalbert Stifter
Glück tut auch weh, nicht nur der Schmerz, weil wir, wenn wir darin stehen, wissen, dass es vergeht.
— Emanuel von Bodman
Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.
— Jean Paul
Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.
— Henry David Thoreau
Ist Regine warm und wonnig, bleibt das Wetter lange sonnig. (07. Sept.)
Die Sonne sank, bevor es Abend wurde.
Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.
— Max Jacob
Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt
— Albert Schweitzer
Arm oder reich, vor Gott sind alle gleich
Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.
— Hans Christian Andersen
Jeder hat in tiefstem Dank derer zu gedenken, die Flammen in ihm entzündet haben.
— Albert Schweitzer
Es ist besser, das winzigste Lämpchen zu entzünden, als sich über Dunkelheit zu beklagen
— Konfuzius
Trage deine Mutter auf Armen, wenn ihr die Beine versagen, sie trug dich im Schoß, als du noch keine hattest.
— Christian Friedrich Hebbel
Ein Mensch mit Genie ist unausstehlich, wenn er nicht mindestens noch zweierlei dazu besitzt: Dankbarkeit und Reinlichkeit.
— Friedrich Nietzsche