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September Sprüche

2108 Sprüche — Seite 45

  1. Es lässt den Bauern gar nicht ruh'n, wenn die Hähne morgens muh'n.

  2. Fällt der Vollmond auf das Dach, werden alle Bauern wach!

  3. Geht die Bäurin in die Breite, sucht der Bauer schnell das Weite.

  4. Hülsenfrucht zum Abendbrot, morgens sind die Fliegen tot!

  5. Hüpft der Ochse auf dem Schwan, handelt sich's um Rinderwahn

  6. Ist der Bauer noch nicht satt, fährt er sich ein Hähnchen platt.

  7. Kotzt der Bauer in das Heu, stinkt es bald wie Katzenstreu.

  8. Melkt die Bäu'rin nachts die Ziegen, wird es wohl am Vollmond liegen

  9. Schlapp liegt der Bauer auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise.

  10. Schreit die Bäuerin vor verzücken, läßt sie sich vom Knecht beglücken.

  11. Steckt die Axt im Kopf des Bauern, ist die Bäurin zu bedauern.

  12. Steppt wild die Sau, charmant, graziös, macht das den Metzger ganz nervös.

  13. Wenn der Trecker auf dem Acker Öl verliert, hat ihn der Bauer nicht richtig inspiziert!

  14. Wird der Knecht gehetzt von Doggen, muß er um sein Leben joggen!

  15. Die prachtvollsten Blumen blühen oft im Verborgenen.

  16. Die Kuh springt hoch, die Kuh springt weit. Warum auch nicht, sie hat die Zeit!

  17. Wie der Acker, so die Ruben, wie der Vater so die Buben.

  18. Kommt die Milch in Würfeln raus, fiel im Stall die Heizung aus!

  19. Dass sich die Wogen senken und heben, das ist eben des Meeres Leben. Und dass es hofft von Tag zu Tag, das ist des Herzens Wellenschlag

    Friedrich Rückert

  20. Es blüht ein Blümchen irgendwo, in einem stillen Tal, das schmeichelt Aug und Herz so froh wie Abendsonnenstrahl.

    Gottfried August Bürger

  21. Die Natur hat mir nicht gesagt: Sei nicht arm! Noch weniger: Sei reich! Aber sie ruft mir zu: Sei unabhängig!

    Nicolas Chamfort

  22. Keinen Geist kann man so umfassend lieben wie die Natur.

    Edvard Grieg

  23. Ein Drittel der menschlichen Schönheit ist Natur, zwei Drittel sind Aufmachung.

  24. Das Licht vom Himmel lässt sich nicht versprengen, noch lässt der Sonnenaufgang sich verhängen mit Purpurmänteln oder dunklen Kutten.

    Nikolaus Lenau

  25. Die ganze Natur ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln.

    Immanuel Kant

  26. Mit den Landschaften ist es wie mit den Blumen: Jede fremde dünkt uns die schönste.

    Michel de Montaigne

  27. Das Alter ist das Abendrot des Himmels.

  28. Wenn wir die Natur beobachten, stellen wir fest, dass sie die Seele des Menschen in seinem Körper wie in einem weiträumigen Palast untergebracht hat - allerdings nicht immer in den schönsten Quart …

    Denis Diderot

  29. Gerade der schöpferische Mensch wird immer auf die Natur zurückgreifen, um menschliche Formeln durch neues Leben zu erfüllen oder zu sprengen

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  30. Der Löwe stößt seine Jungen ins Tal hinab.

  31. So ein Spinnentüchlein voll Regentropfen - wer macht das nach?

    Christian Morgenstern

  32. Meine Leiden sind das Werk der Natur, mein Glück aber ist mein Werk.

    Jean-Jacques Rousseau

  33. Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. So regnet es sich langsam ein, und immer kürzer wird der Tag und immer seltener der Sonnenschein. Ich sah am Waldrand gestern ein paar Rosen stehn. Gib mir die Hand und komm - wir wollen sie uns p …

    Cäsar Flaischlen

  35. Sieh doch den Wettersturm am Himmel, sieh doch die Wolken um die Höhn! Ich aber sag: das geht vorüber, und auf den Abend wird es schön.

    Cäsar Flaischlen

  36. Die nicht zivilisierte, unverdorbene Welt ist das beste Verjüngungsmittel.

    Paul Gauguin

  37. Ein jeder Frühling ist neue Feier der großen Vereinigung der männlichen und weiblichen Natur.

    Johann Joseph von Görres

  38. Auch an Dornen fehlt's wohl nicht, denk ich, wenn ich Rosen sehe. Rosen sind wohl in der Nähe, denk ich, wenn ein Dorn mich sticht.

    Rupert Johann Hammerling

  39. Man kann einen Baum nicht nach der Güte seiner Blätter einschätzen, sondern nur nach der Güte seiner Früchte.

    Giordano Bruno

  40. Auf jeden Grashalm fällt ein Tröpfchen Tau.