September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 9
Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pfanzen der Erde.
Wer regiert muss hören und nicht hören.
Wenn St. Thomas dunkel war, gibt es ein schönes neues Jahr. (21. Dez.)
Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.
— Seneca
Glückselig also ist ein Leben, welches mit seiner Natur im Einklang steht.
— Seneca
Kommt St. Georg auf dem Schimmel, kommt ein gutes Jahr vom Himmel. (23. April)
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Zerstören geht schnell, aber das Bauen langsam.
Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.
— Christian Morgenstern
Wer geliebt, kann nicht vergessen, wer vergisst, hat nie geliebt, wer geliebt und doch vergessen, hat vergessen, wie man liebt!
Wenn der September noch donnern kann, setzen die Bäume viel Blüten an.
Blieb Wärme im August fern, der September bringt sie nicht gern.
Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht
— Johann Nepomuk Nestroy
Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.
— Albrecht Dürer
Die Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.
— François de la Rochefoucauld
Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.
Es ist mit der Liebe auch wie mit anderen Pflanzen: wer Liebe ernten will, muß Liebe pflanzen.
— Jeremias Gotthelf
Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.
— Friedrich von Schiller
Wer andere erheitern kann, ist von Natur aus Arzt
— Demokrit
Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.
— Fjodor M. Dostojewski
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören
— Jean Paul
Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.
Alles Irdische ist vergänglich.
— Joseph Victor von Scheffel
Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.
— Jean-Baptiste Molière
Manchmal sitzt er zu deinen Füssen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, das man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strah …
— Théophile Gautier
Er ist Storch und Klappermaul.
Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.
— Friedrich von Schiller
Schnell wachsende Keime welken geschwinde, zu lange Bäume brechen im Winde.
— Wilhelm Busch
An alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.
— Wilhelm Busch
Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.
— Alfred de Musset
Weisst du, was in dieser Welt mir am meisten wohl gefällt? Dass die Zeit sich selbst verzehrt, und die Welt nicht ewig währt.
— Friedrich von Logau
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ein ungestörtes Glück verlangen, heißt Mondeslicht mit Netzen fangen, den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln und Rosen fordern von den Nesseln.
— Otto von Leixner
Der Garten, das seid ihr! Nehmt eure Bilder, eure Erinnerungen und eure Visionen, und ihr werdet niemals ohne Garten sein!
Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.
Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
Keine Elster heckt eine Taube.