September Sprüche
2108 Sprüche — Seite 24
Die Henne ist der Umweg des Ei's, ein anderes Ei zu erzeugen.
— Laurence Sterne
Alten Freund für neuen wandeln, heißt für Früchte Blumen handeln.
— Friedrich von Logau
Wenn der Mond Dir leuchtet, brauchst Du nicht mehr nach den Sternen zu schielen
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt
— Victor-Marie Hugo
Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr ich; Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Schwein legt sich zur Ruhe, in des Bauern Tiefkühltruhe.
Kein Bauer wankt nach Hause nach einem Gläschen Brause.
Leise rauscht der Wasserfall, wenn's nicht mehr rauscht, ist 's Wasser all'
Schaue auf Dich selbst, nicht auf die Sonne, wenn Dein Garten nicht blüht.
Genieße jedes Wetter, solange es die Natur erlaubt.
Wahre Herzensdemut kann nur der Gedanke an Gott und der Blick in die große Natur geben.
— Karl Julius Weber
Die Sonne geht an keinem Dorf vorüber.
Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand.
Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.
Was für ein hässliches Tier ist der Affe, und wie sehr ähnelt er uns.
— Marcus Tullius Cicero
Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren.
— Blaise Pascal
Das Licht der Herrlichkeit strahlt mitten in der Nacht. Wer kann es sehn? Der Augen hat und wacht.
— Angelus Silesius
Eine der blamabelsten Angelegenheiten ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste
— Theodor Heuss
Golf ist ein verdorbener Spaziergang
— Kurt Tucholsky
Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.
— H. L. Mencken
Sie verwechseln ihren Hintern mit ihrem Herzen und glauben, der Mond sei dafür geschaffen, ihren Lokus zu beleuchten.
— Gustave Flaubert
Die Erde ist eine Gondel, die an der Sonne hängt und auf der wir aus einer Jahreszeit in die andere fahren.
— Johann Peter Hebel
Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht.
— Karel Capek
Wandlung ist notwendig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.
— Vincent van Gogh
Wer den Regentropfen erklären kann, kann auch das Meer erklären
— Selma Lagerlöf
Gott und die Natur machen durchaus nichts vergeblich.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Wasser und Erde der Heimat formen sich ihren Menschenschlag.
Ergebung in sein Schicksal ist die erste Forderung der Natur an den Menschen.
— Friedrich Maximilian von Klinger
Blumen sind das Lächeln der Natur. Es geht auch ohne sie, aber nicht so gut.
— Max Reger
Überall hat man den Himmel über sich.
— Francesco Petrarca
Alles bricht und alles fällt mit dem Leben in der Welt, wahre Freundschaft nur allein soll bei uns unsterblich sein.
Das Glück ist eine leichte Dirne und weilt nicht gern am selben Ort; sie streicht das Haar dir von der Stirne und küßt dich rasch und flattert fort. Frau Unglück hat im Gegenteile dich liebefest …
— Christian Johann Heinrich Heine
Der Mensch ist vergänglich, wenn wir den einen Teil seines Wesens betrachten, nämlich seinen Leib, er ist unvergänglich in seinem anderen Wesensteil, der Seele.
— Dante Alighieri
Öffentliche Meinung kann Gold zum Schmelzen bringen.
Eine geschickte Hand holt den Frühling zurück.
Wie eine Musik aus der Luft überrascht uns das hohe Glück, erscheint und verschwindet.
— Friedrich von Schlegel
Die Zeit entschuldigt, wie sie tröstet, Worte sind in beiden Fällen von wenig Kraft.
— Johann Wolfgang von Goethe
Kein Fluß fließt zu den Quellen zurück
Kein Toter ist so begraben wie eine erloschene Leidenschaft
— Marie von Ebner-Eschenbach
Ich glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.
— Guy de Maupassant